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Montag, 9. März 2015

Druckfrisch

Grau gleich grau?



 »Grau wie unser Hund« heißt das Leseheft, das gerade im SuKuLtur Verlag erschienen ist. 
Der Drucker und Autor Martin Z. Schröder hat darin Gespräche über Farbe notiert, zu denen er sich Illustrationen von mir gewünscht hat.



Dienstag, 25. November 2014

Tiere u.a. in Blei

Martin Z. Schröder hat Briefkarten mit meinen Zeichnungen in seiner Bleisatzdruckerei gefertigt. Die neuen Motive gibt es in seinem Shop: ein Elchjunges, das sich weihnachtlich herausgeputzt hat, einen Schaukelbär mit spitzen Eckzähnen und Prägeherz, Adebar samt Hut, Fliege und mit rotem Farbschnitt und einen Tannenbaum-Wolframfaden in Glühbirne.

Wer etwas über die Arbeit in der Bleisatzdruckerei erfahren möchte, dem sei der blog vom Drucker sehr empfohlen.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Ablenkung von und mit allerlei Getier

Als ich vorhin aus dem Atelier kam, blinkte der Anrufbeantworter. Alexander Schug, der Verlagsleiter vom Fred und Otto Verlag war drauf. »Wartende Hunde« ist da und sehr schön geworden, sprach er aufs Band. Morgen kann ich reingucken.

Ich platze vor Neugier.

Und dann war auch noch eine eine Damestimme auf Ab, die fragte, ob ich mich an sie erinnere und ob ich noch in der Unterwäschen-Abteilung vom KaDeWe arbeiten würde. Etwas später rief sie mich noch einmal an. Obwohl uns beiden schnell klar war, dass sie nicht mich meinte, unterhielten wir uns eine Weile.

Dienstag war in der »Berliner Zeitung« ein Bericht über die Reitsportmesse »Hippologica« zu lesen. Darin stand, dass blinde Pferde über den Parcours rennen. Ich wunderte mich etwas, aber es gibt ja viele Dinge, die einem seltsam erscheinen, und warum sollen nicht auch blinde Pferde rennen dürfen? Vielleicht haben die einen sehenden Esel zum Geleit. Oder eine Ziege. Vielleicht einen Hund.

Und es gibt Schlimmers, womit ich mich morgens beschäftigen könnte, als damit, wie blinde Pferde über einen Parcours mit Hindernissen kommen könnten (Heute morgen las ich zum Beispiel einige Berichte in einer »Brand eins« von 2009, in denen es um Kunst um Vermarktung ging. Hinterher war mir ganz schlecht und dass nicht nur, weil Frauen in der Kunst ausschließlich im Feld »sozial« erwähnt wurden (und sowieso: ich hatte alles schon einmal gelesen und bis heute morgen erfolgreich verdrängt). Was über Männerkünstler drinnen stand, und wie Mann zu Ruhm und Ehre kommt, ist sicher allseits bekannt. Darüber möchte ich hier nicht schreiben, sonst muss ich brechen).

Gestern gab es in der Berliner Zeitung in der mittlerweile sehr regelmäßigen und schönen Abteilung »Korrektur« eine solche zu dem Bericht über die »Hippologica«: »Es war versehentlich von erblindeten Pferden die Rede. Tatsächlich werden auch Wettbewerbe für Reitsportler mit Behinderungen ausgetragen« war dort zu lesen.

Wenig später besuchte ich endlich, endlich Herrn Schröder in seiner neuen Werkstatt, in die er schon vor einem knappen viertel Jahr gezogen ist und bekam eine exklusiv-Führung durch seine neuen Hallen, durch die er einmal quer eilt, sobald sein Telefon klingelt.
Ich hatte die Ehre, dem Drucker bei so einem Lauf zusehen zu dürfen.







Die Druckery ist sehr schön geworden: groß, toll eingerichtet und mit direkter Gartenanbindung, wer seine fertigen Drucksachen dort abholt, kann sich selbst ein Bild davon machen.

Bilder haben Herr Schröder und ich auch wieder gemacht, zunächst in schwarz-weiß und dann (wie bereits vormals) habe ich unser Werk mit Farbe versehen. Wenn das keine schöne Ablenkung ist.

Sonntag, 4. August 2013

1 aus 20 und 10 von 100



Die Schnappleine. Folge 20 vom Köterclub.


Gestern wurde die Folge 20 meiner Bild-Textserie »Köterclub« im Feuilleton der Berliner Zeitung veröffentlicht.






Und 10 von 100?
In gerade mal drei Tagen haben sich Unterstützer gefunden, die bereits 10 Prozent der Fehlsumme für das geplante Buch mit den wartenden Hunde zusammengetragen haben. Toll!
Weiter so. Denn nur wenn die gesamte Fehlsumme von 3000 Euro erreicht ist, ist das Startnextprojekt erfolgreich. Geht weniger Geld ein, ist alles bisherige VERLOREN!
Deshalb bitte: Teilen und weitersagen.

Das zum Vormittag gestern.
Nachmittags wurden meine Arbeiten für Existenzsicherungsmodelle von Denise S. Puri und Klaus Bortoluzzi, den beiden Betreibern der Galerie r31, abgeholt.

Abends traf ich mich mit dem Drucker meines Vertrauens am Märchenbrunnen.
Während ein im Gesicht bemalter Mann – mit Plastik um seinen Modellkörper gewickelt – im Wasser von irgendwelchen Werbefuzzis fotografiert wurde, übergab Herr Schröder mir einen Ausweis, der absolute Ermäßigung auf alles verspricht.
Es regnete ein bisschen.
Deshalb suchten wir zum Zeichnen ein Dach über unseren Köpfen.

Sonntag, 10. März 2013

Weißes Rauschen

An diesem Tag hatten wir vor zuviel Weiß Furcht, wurde doch schon am Freitag Schnee angekündigt, mit zwei Tagen Verspätung ist er nun da.

Später wären wir mit mehr Weiß am Abend sehr zufrieden gewesen.

Wir trafen uns in der Berlinischen Galerie. Während meine Begleitung seine Sachen für den Rundgang ordnete, holte ein spanisches Paar Jacken ab. Entschuldigung, its fallen me under, sagte eine Dame zu dem Paar und zeigte auf die Tasche, die sie auf die Theke gehoben hatte. Das Paar guckte verständnislos, die Dame wiederholte den Satz und das Paar zuckte mit den Schultern. I speak english with you, erklärte sie, das Paar nickte, nahm die Tasche und wir begannen unseren Gang durch die von Karl-Horst Hödicke zur Schau gestellten Werke. Zu Studienzeiten beeindruckten mich ganz besonders seine Bilder von inneren Hinterhöfen mit Blick in den Himmel. So etwas hatte ich bis dahin nie gesehen, nicht im Dorf, aus dem ich komme und auch nicht in Kassel, dem Ort meiner Studienzeit. Berliner Ausblick eben.

Foto: MZS


Die Filme, die auf dem kleinen Bildschirm liefen, gefielen mir.

Meine Tasche ist zum Glück so bemessen, dass ich sie mit in Ausstellungen nehmen darf.





Die Filme, die im großen Saal gezeigt wurden, bereiteten uns auf die im weiteren Verlauf des Abends noch folgende Kunstöde vor (ganz blöde fand ich den Film mit einer auf dem Rücken liegenden Schildkröte, die krampfhaft versuchte, wieder auf ihre Beine zu kommen. Musik dazu war »Spiel mir das Lied vom Tod«, verachtenswert).

Für die Rubrik »Hände vor« bot sich auf unserer nachfolgenden Tour durch die Eröffnungen an der Lindenstraße rein gar nichts an, ach doch, vielleicht die güldene Arbeit, die wie ein Riesen- Kuhfladen an der Wand hing, allerdings traute ich mich nicht so richtig, dieses Werk in die Rubrik einzubeziehen, denn an sich schätze ich die Arbeiten der Künstlerin, die den Fladen schuf, sehr.
Uta, die wir zufällig unterwegs trafen, stichelte: »Ich wußte gar nicht, dass Du ein solcher Schisser bist, Barbara.«

Darauf fiel mir keine gute Antwort ein.

Trotzdem blieb ich bei der Entscheidung, Herrn Schröder vor weißer Wand zu fotografieren. Wie auf den Bildern zu sehen, ging er vor schierer Kunstverzweiflung gar in die Knie.
Zum Trost gab es dann noch ein Foto mit Arm.
Am letzten April-Wochenende ist großes Gallery-Weekend.
Dann bin ich übrigens schon in den neuen Schaffensraum gezogen. Hurra.

Samstag, 8. Dezember 2012

Musik für Barbiepuppen

Hier ist es, mein erstes Buch mit Geschichten und Zeichnungen. Juchuh!!!
Musik für Barbiepuppen, Hanani Verlag 2012, Geschichten und Zeichnungen von mir.
Mein besonderer Dank gilt:

Martin Z. Schröder, der mich im Jahr 2000 ermunterte und mir dabei half, einen Brief an ihn übers Schützenfest in meiner Heimat in einen Text zu verwandeln; der Redakteurin Carmen Böker, die damals die Rubrik »unterm Strich« im Feuilleton der Berliner Zeitung betreute und diesem Text viele andere folgen ließ; dem jetzigen für die Rubrik »unterm Strich« verantwortlichen Redakteur Ulrich Seidler;  Christiane Tewinkel, ohne ihre Empfehlung an Martin Wilkening vom Hanani Verlag würde es dieses Buch nicht geben. Und natürlich danke ich meinen Freunden und meiner Familie für ihre immerwährende Unterstützung meiner künstlerischen Arbeit.

Barbara Wrede
Musik für Barbiepuppen,
Hanani Verlag, 2012, 136 Seiten, 13,40€,
ISBN 978-3-944174-00-6.
Sie können das Buch in jeder Buchhandlung bestellen.

Zum Vormerken: Die Premierenlesung findet am 21.1.2013 um 21 Uhr im
Kaffee Burger, Torstraße 58/60 in 10119 Berlin statt. Eintritt: 5 Euro. 

Weitere Lesetermine folgen.

Dienstag, 1. Mai 2012

gallery weekend Berlin 2012 – Nachlese

Ohne viel Worte und mit dem Hinweis, dass es außer den Hände-vor-Bildern, auf denen Herr Schröder zu sehen ist, ich in den zwei verschiedenen Gruppen mit denen ich am Freitag und am Samstag unterwegs gewesen bin, noch viel mehr Hände-vor-Bilder hätte geben müssen. Aber am Freitag war der Drucker nicht dabei und ohne ihn wäre diese schöne Rubrik nicht ganz echt. Nicht ganz echt waren auch die sich in zunehmender Menge auf den Kunstevents tummelnden Homoplastics (Aufgespritzte).

Neues aus der Rubrik mit dem Drucker: Hände vor – diesmal beim gallery weekend Berlin 2012.

















Beeindruckend fand ich die Ausstellung von Jonas Burgert bei BlainSouthern in der Potsdamer Straße. Nicht die großen Formate des Künstlers sind es, die ich schätze – scheinen mir trotz Gewimmel so leblos – die kleinen sind es, auf denen nur ein Wesen zu sehen ist, z.B. eines mit roten Boxhandschuhen, so wirklich und vergnomt auf einer Mauer hockend, dass man ihm am liebsten herunterhelfen möchte. Doch keine meiner sonst so kaufwilligen Begleitungen hatte die passenden 27 Tausend Euro Kleingeld fürs Kleinformat dabei. Und schade, dass nur eine Radierung vom Künstler zu sehen war. Hätte gerne mal wieder Zeichnungen gesehen, denn bereits 2004 fielen mir die auf dem 1. Berliner Kunstsalon (damals an der Arena in Treptow) auf.
Impressionen aus der Lindenstraße. Dazwischen wartet ein Hund.
In der Lindenstraße steht in der Galerie Borch Jensen ein ausgestopfter Wolf auf Klavier von Douglas Gordon. Am Vernissagenabend wurde zum tonlosen Geheul u.a. aus „Peter und der Wolf“ gespielt (das Kleinkind in rot auf dem Bild oben zu sehen, war eine Besucherin). Auf dem rechten Bild fügt sich sternentalergleich der Schatten meiner Schwester zu den schönen Drahtobjekten von Ulrich Vogl (Galerie Obdahl). Dazwischen ein Hund, der schon eine Station weiter bei Carlier und Gebauer in der Markgrafen Straße wartete.

Sonntag, 25. März 2012

Niemals nie – über den Anfang...


Letzte Malzeit im Moabiter Atelier. Foto: MZ Schröder.
Bis letzte Woche sagte ich immer, vielleicht fange ich ja mal wieder an zu malen. Geglaubt habe ich das aber nie so richtig, glaube ich. Mein Anspruch an die Malerei ist ein spezieller, zu sehen ist das auf den Malstücken, die bis ca. 2002 entstanden.
Tja: nun habe ich seit 10 Jahren nicht mehr gemalt, die letzten Malereien waren  Porträtversuche, wie hier im Hintergrund des Bildes zu sehen, das MZS nach einer Malstunde aufgenommen hat, in der ich versuchte, ihn mit seinem 2002 erschienenen Buch „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ auf die Leinwand zu bannen.


Wenig später übermalte ich alle noch nicht fertigen Leinwände dick mit Titanweiss. Als ich am nächsten Tag in mein damaliges Atelier in Moabit kam, erschrak ich vor dem Teufel, der mich tags zuvor geritten hatte. Lähmung setzte ein. Der Schlusstrich, den ich vor 10 Jahren mit dieser Aktion gezogen hatte, kam nicht so plötzlich, wie es sich hier anhört. Er dauerte drei Jahre. Drei Jahre für einen Strich, das gibts wohl auch nur in der Kunst, höre ich L. meckern, hat er damals aber nicht getan, weil wir uns da noch gar nicht kannten. Begonnen hatte das Ende der Malerei für mich in einem Stipendium, dass ich 1999 FÜR Malerei erhielt. Schon damals unternahm ich mit wasservermalbarer Ölfarbe, die gerade neu auf den Markt gekommen war, Versuche, für mich neue Spielarten aus dem Medium zu kitzeln. Das gelang mir nicht. Aber der Versuch, den strengen Terpentingeruch zu umgehen, denn das Terpentin zog natürlich auch in die Zigaretten, die ich qualmte und so in Verstand, Haut und Haar. Allerdings ist wasservermalbare Ölfarbe Mist. Und so weiter. A. sagt, sie könne sich noch gut daran erinnern, dass ich zu meiner Malhochzeit nichts mehr schmecken und riechen konnte. So weit hatte ich es getrieben und im Stipendium für Malerei begann ich mit dem Ende und damit, mich in die Zeichnung zu stürzen. Zeichnung ist unmittelbar und direkt. Die Geste bzw. der Strich (meiner Zeichnung) ist nicht korrigierbar, weil ich ihn fest und entschlossen auf das Papier setze. Malerei ist Vertuschung von Wirklichkeit. Auch anatomische Fehler verschwinden im Geschmier. Der eigentliche Anlass eines Bildes ist im fertigen Stadium nicht mehr sichtbar. Malerei war Rausch, konnte nicht aufhören. Irgendwann war ich nicht mehr in der Lage, die vielfach übermalten Leinwände in einem Rutsch bzw. einer Geste zu bewältigen. Das wollte ich aber: Alles in einem Rutsch erfassen. Allein die Vorbereitung der Leinwände nervte, das blöde Bespannen der Keilrahmen, grundieren. Ewig suchen. Nee, das wollte ich nicht mehr. Die Frage, ob Malerei überhaupt noch zeitgemäß ist und wenn ja, wie anzuwenden, stand dann und steht auch heute noch im Raum. In meinem jetzigen Atelier, in dem ich nun auch schon seit fast neun Jahren arbeite, habe ich noch nie Ölfarben benutzt, geschweige denn an der Staffelei gestanden, habe aber noch ein großes Restlager mit allen möglichen Materialien. Im Zuge des letzten Auftrages, der nun auch soweit in trockenen Tüchern ist, wuchs der Wunsch, mal wieder richtig Farbe zu benutzen. Habe mich einige Wochen dagegen gewehrt. Wollte mich nicht wieder von oben bis unten einsauen, überall Farbe verschmieren, mit Terpentin getränkten Klamotten, Haut und Haar durch die Gegend juckeln, nicht bis in die Puppen an der Staffelei stehen, nur um am nächsten Tag mit neuer Idee oder aus Unzufriedenheit mit dem Gepinsel alles wieder übermalen. Keine Terpentinzigaretten mehr rauchen und nicht ständig alles wieder in Frage stellen.





Aber dann wurde der Wunsch so groß, dass ich wie automatisch Leinwände aufzog und meine Pinsel hervorkramte, die seit so vielen Jahren unbenutzt, hart und verklebt in einem Karton lagen.

An dieser Stelle ein Werbeblock:
Der Pinselreiniger von Lascaux macht selbst die mit Farbe und Lack vergurktesten Pinseln wieder weich und malbar.






Voilà: Ein wartender Hund, 48,8 x 48,8 cm, erster Zustand. Ob es noch weiter geht und die Malerei mich wirklich wieder packt? Hmh. Wenn ja, dann bald mehr darüber.

Samstag, 10. September 2011

Routenplaner: Alles fürne Wurst

Der vielzitierte Kunstherbst begann für mich am Mittwoch. ABC. In guter Beleitung übersteht man selbst schlimmes. Obwohl, schlimm war sie, die ART BERLIN CONTEMPORARY, eigentlich gar nicht, sondern langweilig und mit einem so schlechten Leitsystem ausgestattet, dass wir nur noch meckerten. Das feststellend, stellten wir fest, dass wir uns einig waren.
In einer Koje ein Video mit einem mopsigen, zeichnenden Kind in Schuluniform. Weil sich hier und heute alles um Kunst drehte, zeichnete es wohl ein Kunstwerk in einem Museum oder einer Ausstellung ab, ich fühlte mich jedenfalls an so eine Situation erinnert. Das Kind guckte ab und an mal so ganz haarscharf an der Kamera, die ja gleichzeitig immer Betrachterauge ist, vorbei. Kaum ist der Mops aus der Mode, werden mopsige Kinder vorgeführt, kicherten wir.

Die Frage, die ich von der ABC mit nach Hause nahm lautet:
Warum Mops eigentlich immer mit dick verbunden wird, Möpse sind doch gar nicht dick.
Eine Mopszeichnung für jeden, der mir diese Frage bis zum 13. 9.11 beantworten kann.
Die Mopszeichnungen kommen dann natürlich per Post und sind Unikate!
Hauptgewinn: Doppelmops.

Am Donnerstag war ich auf der Preview im Flughafen Tempelhof. Von allen Messen war sie im letzten Jahr die, die mir am besten gefiel. Zum Glück war ich auch am Donnerstag in guter Begleitung unterwegs, denn ich war doch einigermaßen geschockt, wie die schöne Preview zur Liste mutierte, letztere schenkte ich mir von vornerein. Bei Curry 36 gabs zum Trost Pommes mit Ketchup, fast hätte ich mir eine Currywurst gekauft. Braucht selbst die Vegetarierin manchmal.
Am Freitag konnte ich B. überreden, sich doch mit mir und Herrn Schröder in der Lindenstraße zu treffen. Das tat sie. Guter Start in der Galerie Borch Jensen vor Arbeiten von Tacita Dean. In der Etage darüber zeigte die Galerie Berinson Fotos von Jacques Henri Lartigue, die Schmunzeln über die Momentaufnahmen und Hochachtung zugleich zauberten. Wir wechselten die Häuser.
Aus unserer Haut kamen wir allerdings nicht raus...


Vieles hätte eine schöne Reihe für die Serie: „Hände vor“, die Herr Schröder und ich bereits im Februar diesen Jahres begannen, gegeben – wenn wir rechtzeitig daran gedacht hätten.
Haben wir nicht und deshalb gibts nur diese beiden Motive, von denen das eine nicht richtig dazu gehört, weil Herr Schröder es einem minderjährigen Verwandten oder Bekannten zeigen möchte, der Kronkorken sammelt.
Danach noch in der Charlotten-und der Markgrafen-Straße gewesen. Neben
den Vernissagen fand dort eine türkische Hochzeit statt. Vor der Festivität und den anliegenden Galerien war ein Bratwurststand aufgebaut.


Gestern Abend brauchte ich eine Wurst.
Als die weg war, fuhren wir in die Kochstraße.




Vor dem Aufgang versuchte ich, einen Hund, der an einer Leine befestigt war, die ganz aus Würsten zusammengesetzt war, zu fotografieren. Das Frauchen schlenkerte die Leine zu sehr hin und her und das Ergebnis wurde unscharf, immerhin ein Eindruck.







Heute stand dann die Potsdamer Straße auf dem Programm, zuerst Dan Petermann, der mit Gummiknochen alles passend für die Galerie Klosterfelde gemacht hat.
Anschließend guckte ich mir noch viel mehr an. Plötzlich war der Akku leer und mein Lieblingsschreibwarenladen die Lützow-Biene hatte auch schon zu.
Die meisten Galerien haben morgen geöffnet, die Messen auch.
Und morgen ist Ausstellungseröffnung in Lübeck.

Montag, 5. September 2011

Das Motiv

www.olompia.de



Eine neue Karte. Und wer hat sie gemacht? 
Herr Schröder, der Drucker.
In seinem blog beschreibt er, wie er meine Zeichnung auf eine Klappkarte gebracht hat. Einen Farbschnitt hat sie auch, die Karte. Ist in seinem blog zu sehen und kann über den shop der Druckerey erworben werden.

Sonntag, 1. Mai 2011

Sammlertage

...soso, in den letzten Tagen sollen mehr Kunstsammler als zum 1. Mai angereiste Krawallmacher in der Stadt gewesen sein, las ich gerade in einem seltsamen Artikel über das Gallery Weekend hier in Berlin. Von mir aus. Freitag Abend waren wir zu fünft, fingen erst spät und nach einem Besuch in einer Fastfoodkette mit dem Kunstgucken an. 



 

 
Wir begannen unsere Runde dort, wo Herr Schröder und ich Anfang Februar bei dem ersten Rundgang in diesem Jahr aufhörten.
 Und fotografierten uns in der Installation „Double Reduction III“ von Sinta Werner.







Etwas später knipste ich den Drucker in der Galerie Levy als eine Art Reminiszenz an dieses Bild, in dem der Drucker selbst zu Kunst wird. Wie in einem Warenhaus konnte man hier auch verschiedene Herrenoberteile mit Schlipsen erwerben.
 







Manch einer versuchte, sich dem Erdboden anzupassen.
In der Lindenstraße standen wir dann kurz nach 21h vor verschlossenen Türen.
 



Ein paar Stunden später wartete ich gestern mit meinem Rad vor dem ehemaligen Tagesspiegelgebäude in der Potsdamer Straße und rauchte. Adrenalinstoss. Man erkennt die beiden immer schon aus der Ferne. Wie oft ich sie schon gesehen habe? Keine Ahnung, das erste Mal sicher in Kassel zu Studienzeiten auf der Documenta. Hallo Facebookfreunde, rutschte es mir raus. Blut stieg in Kopf. Die beiden blieben stehen. Wer ich denn sei, wollte die kleinere wissen. Ich stammelte meinen Namen. Sie strahlte, nahm meine Hand, streichelte sie und sagte: Ach ja! Meine Hand wurde von ihr gestreichelt und ich dumme Nuss hatte nicht daran gedacht, zuvor meine gammeligen Fahrradhandschuhe abzustreifen – obwohl: der Gedanke war da, wie ein Blitz, aber in diesem kostbaren Moment der ersten Direktbegegnung bloß nicht umständlich sein, keine Zeit verlieren.
Meine Beine zitterten, meine Sprache versagte, Lähmung setzte ein, konnte kein Bild machen. Ihr seid so toll, stotterte ich heiser hinter den beiden her. Eva und Adele lächelten mir noch einmal zu, bevor sie im Hofeingang verschwanden.
Noch Minuten später diente mein Rad mir als Stütze. Als ich mich einigermaßen gefangen hatte, kam Anja. Wir starteten in einer stockdunklen Tunnelganginstallation mit Ziel, ohne das sie noch besser gewesen wäre. Eine Dame vor uns kollabierte fast darin und sicherlich ist es prägend für den Kunstbenutzer, wenn man so eine bleibende Kunsterinnerung mit nach Hause nehmen kann.
 

Kurz darauf trafen wir den Wolf, der uns, immer noch sichtlich gerührt, auf Gilbert & George hinwies, die in der Galerie Arndt saßen und ihren Katalog signierten, bevor er verkauft wurde.



 




In den Kunstsaelen wurde die Eröffnung der Ausstellung WHAT WOULD HAPPEN IF I von Channa Horwitz gefeiert. Eine Ausstellung wie ein Flug, so leicht und weit und dann noch das Glück, dass die Künstlerin da war und uns eine sehr persönliche Einführung in ihr Werk gab, noch so eine beeindruckte Begegnung!



Samstag, 5. Februar 2011

Doch kein Trockel

Seit einer kleinen Ewigkeit hatte ich den Drucker meines Vertrauens nicht mehr gesehen, in diesem Jahr hatten wir noch nicht einmal telefoniert und gestern: endlich beide mal wieder Zeit. Wir verabredeten uns zum Kunstgucken in der Lindenstraße, da war Eröffnungsabend.
Als ich bei Zak Branicka in den Galerieraum bog, dachte ich an Rosemarie Trockel und ihre Bronzeskulptur eines betrunkenen, auf der Seite liegenden Dackels mit Hütchen, die ich vor vielen Jahren in einer Hamburger Galerie gesehen hatte.
Leider spucken mir die großen Suchmaschinen gerade kein Bild von der Dackelbronze aus, nur auf der Seite liegende Hirsche und Rehe im Angebot. So verlasse sich der, der die trockelsche Arbeit nicht kennt, auf seine Fantasie.





 


Warum ich an Frau Trockel dachte?  In der Mitte des Ausstellungraums bei Zak Branicka lag ein brauner Dackel. Ob der echt war? Oder Kunst? Festgeklebt? Das Tier blinzelte und robbte ein paar Millimeter auf dem Bauch, legte dann den Kopf wieder zwischen Pfoten. Lebte also. Doch kein Trockel. 






Dieses Bild von Herrn Schröder, in dem er selbst zu Kunst wird, knipste ich in der Galerie Konrad Fischer vor den Werken von Marie José Burki.








Danach liefen wir noch weiter durch allerhand Galerien und Kunst. Bevor wir zur Kochstraße/Dutschkestraße hinüber gingen, schnell noch ein Schnappschuss vom wohlbehüteten Drucker. 
Es regnete und wir rauchten in einem Hauseingang. Neben uns ein Schildchen der GSW, das uns mitteilte, es sei Unbefugten verboten, sich hier aufzuhalten. Waren wir befugt?




„subjektiv fenster“ heißt die Gruppenausstellung, die in der MKgalerie noch bis zum 26. 2. 2011 zu sehen ist. Eine meiner Lieblingsaustellungen 2008 lief in der Mkgalerie: William Engelen mit dem Titel „Verstrijken für Ensemble no2.“. Mindestens viermal war ich damals dort. Hingucker des gestrigen Abends in der MKgalerie waren u.a. die Stickbilder auf Putzlappen von Wynolt Visser.

 

Als ich nach Hause ging, wurden Vorbereitungen für den heutigen Auftrieb zur Verleihung der Goldenen Kamera getroffen. Roter Teppich war schon da. Es regnete immer noch.

Samstag, 30. Oktober 2010

Bekleidet in Neukölln ohne Hundnase


„Nackt in einem Märchenschloß voll wirklich schlechter Menschen“ betitelte Max Goldt seine Texte, die Martin Z. Schröder kunstvoll setzte. Vor einer Woche schon bekam ich dieses schöne Büchlein.
Wie das Buch in der Druckerey entstand, ist hier nachzulesen. Auch unbedingt sehenswert der Film, in dem der Drucker dem scheuen Autor das fertige Werk überreicht.
„Nackt in einem Märchenschloß voll wirklich schlechter Menschen“ ist im Verlag der Druckerey erschienen und kann hier bestellt werden.



  




 Nach „Ein gelbes Plastikthermometer in Form eines roten Plastikfisches“ aus dem Jahr 1998 und dem „Atlas von de nieuwe Nederlandse vleermuizen“ aus dem Jahr 2008 ist es das dritte Gemeinschaftswerk von Martin Z. Schröder und Max Goldt.

Donnerstag, 9. September 2010

Be Berlin

Vor dem Biosupermarkt am Fahrradparkplatz in der Schönhauser Allee wäre ich beinahe in einen Haufen getreten. Bin ich aber nicht, schrieb mir mein Reporter für besondere Aufgaben vor einigen Tagen und fügte folgenden Bericht an:

"Reportage aus dem Prenzleberg"
Vor dem Biosupermarkt in der Schönhauser Allee lag alter breitgetretner Hundekot, welcher sorgfältig mit einem zweifarbigen Doppelkreidekreis umrahmt war. Rot und gelb. Und ich traute mich nicht, das zu fotografieren, weil ich dachte, dann gucken die alle und denken: Jetzt knipsen die idiotischen Touristen schon Scheiße. In Wahrheit war der Hund vielleicht Tourist und bin ich ja Urberliner in diversester Generation. Will ich mir ja nicht auf den Rücken malen, die Info, nur um unbescholten gerahmte Haufen zu fotografieren.
Martin Z. Schröder, Hauptstadtreporter


Der Hauptstadtreporter geht vorbei. Bild: olompia

Montag, 16. August 2010

aus der Serie: morgens

Nein, dieses Schulkind habe ich nicht heute gesehen. 
Sind ja noch Ferien, es war im Frühling, als es mir auffiel.



Martin Z. Schröder hat meine Zeichnung so gut gefallen, 
dass er eine Klappkarte im Buchdruck und mit Prägung daraus gemacht hat. Die Karte kann im shop der Druckerey erworben werden.

Donnerstag, 5. August 2010

Wunschbilder


Seit 2004 kann man Wunschbilder bei mir bestellen. Wie ich darauf gekommen bin, Wünsche aufs Papier zu bringen?
An einem Abend (irgendwann 2003) hatte Katharina Rutschky Martin Z. Schröder und mich wieder einmal zum Essen eingeladen. Durch Herrn Schröder lernte ich Frau Rutschky 1996 kennen – an einem ungewöhnlichen Ort war das damals, aber das ist eine andere Geschichte.
Wir aßen und redeten. Irgendwann kamen wir auf das Thema Hund und Besitzer, das Wort Schnappleine fiel und Herr Schröder wußte nicht, was das ist. Ich zeichnete einen Hund an der Schnappleine und Frau Rutschky rief: Sie können ja auf Zuruf zeichnen. Das war die Geburtsstunde von vision-by-call. Dieser  Name fiel mir beim Hin-und Herschieben der Idee, wie ich  „Zeichnen auf Zuruf“ professionalisieren könnte, gleich auf meinem Rückweg nach Hause ein. Herr Schröder war es dann, der mir etwas später die domain visionbycall.de für meine website sicherte, und nach einer Testrunde mit Freunden ging mein Angebot offiziell an den Start. Die website zu den Wunschbildern gibt es seit 2005. 

Stefan Herzig von neukoellnstyle hat sie gebaut. Unsere Zusammenarbeit hat sich mittlerweile seit vielen Jahren bewährt, neukoellnstyle ist auch für meine „Hauptwebsite“ www.olompia.de zuständig.
 Für ein Wunschbild brauche ich nichts anderes, als einen Wunsch. Was leicht gesagt ist... ist ja nicht immer einfach, sich etwas zu wünschen...
 Die Wünsche, die zu mir gelangen, sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie äußern, um solch ein Kunstwerk bei mir in Auftrag zu geben. Wer sich meine bereits fertigen Wunschbilder in den Bildbeispielen auf visionbycall.de und die dazugehörigen und vorausgegangenen Wünsche anschaut, bemerkt das schnell.
 Wunschbilder leben von meinem Humor, der Überhöhung des mir Mitgeteilten, sind manchmal schräg, albern oder überspitzt und immer individuell. Meine Lieblingstechnik ist die pure Strichzeichnung, gerne auch mit der Feder und/oder mit Aquarell koloriert: das Anliegen meiner Wunschbilder ist eine – ich nenne es mal „entschlossene Leichtigkeit“, was meint, keine andere Lösung kommt in Frage und alles sieht so aus, als hätte ich es in einem Satz zu Papier gebracht.
Eben so, wie ein Wunsch, der in Gedanken formuliert und dann ausgesprochen wird.
Anlass und Motive


Mal möchten Menschen ein Wunschbild für sich selbst haben, mal wünschen sie sich etwas für ihren Mann, ihre Frau, Partnerin, Partner, Freundin oder Freund, Vater oder Mutter. Manchmal gibt es einen Anlass, manchmal nicht. Manchmal wird ein Wunsch in geselliger Runde ausgetüftelt und auf einen Satz zusammengeschrumpft, manchmal ist der Wunsch eine ganze Geschichte. Ich zeichnete bereits lebendige Beistelltische, Problemlösungsutensilienkoffer (PLUK), das Sibelius Denkmal in Helsinki, Leningrad Cowboy-Mumins, die Eroten GmbH, Fische mit Katzenohren, Murkelpöter, singende Katzen und Fische, fliegende Teppiche und Bimmelbahnen, Balkon- und Forscheridyllen, Mäuseschach, den Schriftsetzer der Zukunft und den Museumschor der Welt, Eisenbahnlandschaften mit Hund und Krimi, verletzte Fußballer, Bären, die man mit einem Buddha verwechseln sollte, Fliegenpilzhüte tragende Babys auf Töpfchen, den Kreml, weiße Karnickel, die Sushi essen, einen inneren Bayern, Männer mit karierten Stockschirmen und mit Schwimmflossen oder skifahrend in Fischanzügen, historische Persönlichkeiten, die sich in der Gegenwart treffen usw... usw. 
Wichtiger Aspekt ist dabei immer, dass weder der Wunschfantasie Grenzen gesetzt sind, noch meiner bei der künstlerischen Umsetzung. Und: Humor – ohne den ist man bei mir an der falschen Adresse. Manchmal muss ich beim Auftraggeber nachfragen, bevor ich mit meiner Arbeit beginnen kann. Keine Angst, aber ein bisschen Durchleuchtung muss schon stattfinden. So wird es dann ein wirklich individuelles und auf die jeweils spezielle Persönlichkeit abgestimmtes Kunstwerk. Welche Fragen ich habe? Hmh, z.B. wie das mit dem „Feminismus“ gemeint ist; warum es gerade Orchideen sein sollen, gehen nicht auch Gänseblümchen; sollten nicht lieber keine Ziffern auf dem Uhrenblatt zu sehen sein; Tee oder Grappa; Morrisey, Farin Urlaub oder doch Wagners Walküre; ob ich mir eine Formel für Unendlichkeit ausdenken darf; welcher Whiskey bevorzugt wird; gibt es ein Lieblingskleidungsstück oder etwas anderes sehr typisches, Bart, Brille, Frisur; Taubenhasser mit oder ohne Sonnenhut; ob die zu Beschenkende ein Macho ist und ich zum Zeichnen alle Freiheit der Welt habe und wie das mit dem Überschreiten von Grenzen ist. Es geht schließlich um sehr persönliche Geschenke.
 Ein Wunsch nimmt mich in Sekundenschnelle ein, manchmal ist mir alles so klar, dass ich sofort mit der Bildentwicklung beginnen kann und mir bereits erste Skizzen aus der Hand fliessen.
Manchmal muss ich erst einmal eine Runde spazieren gehen, rumkrickeln, etwas ganz anderes machen oder meine Nase in die Bibliothek stecken. Von mir zugesandten Fotos lasse ich mich inspirieren, pinsele sie aber nicht ab. Gleiches gilt für Porträtanfragen, deren Grundlage ein Foto ist. Es geht mir vielmehr darum, etwas zu schaffen, das gewünscht aber nicht erwartet wird. 
Viele Wünsche, die von den  „Visionbycallern“ per mail, manchmal per Telefon beauftragt werden, sind spontan, andere lange geplant und noch andere wachsen im Dialog weiter. Je nach Auftragslage brauche ich dann ab Bestellung eine Woche bis 10 Tage für ein „visionbycall“.

Vor einigen Tagen fertigte ich ein großes Wunschbild an, groß nicht nur vom Format her, sondern wie immer auch anspruchsvoll vom Inhalt, auf den ich hier aus Gründen der Privatsphäre nicht näher eingehe. Es kommt schon vor, dass ich unsicher bin, wenn ich ein Wunschbild per Post abschicke. Habe ich wirklich den richtigen Nerv des Bestellers und vielmehr noch den, der das Bild bekommt, getroffen, kann ich mich auf meine Intuition verlassen, gehen Form und Inhalt zusammen, meine Idee, war sie wirklich gut?
 Mal erhalte ich die Rückmeldung per mail, oft auch per Telefon. Dieser Kontakt zu den Auftraggebern spielt für mich eine nicht unwichtige Rolle. Als sich gestern ein „visionbycaller“ bei mir meldete, sich überschwänglich bedankte und so gerührt war, gerade hatte er das Bild ausgepackt und es sich mit der Beschenkten angesehen, dass seine Rührung mich ansteckte, da war er wieder, der Mehrwert, der mehr Wert ist, als „nur“(oft wird ja angenommen, dass gerade Künstler von Luft und Liebe überleben können, aha...haha) eine Finanzspritze, die meinen Kühlschrank füllt, denn zufriedene und glückliche  „visionbycaller“, machen auch mich froh!
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Wünschen.

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