Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Dienstag, 1. Mai 2012

gallery weekend Berlin 2012 – Nachlese

Ohne viel Worte und mit dem Hinweis, dass es außer den Hände-vor-Bildern, auf denen Herr Schröder zu sehen ist, ich in den zwei verschiedenen Gruppen mit denen ich am Freitag und am Samstag unterwegs gewesen bin, noch viel mehr Hände-vor-Bilder hätte geben müssen. Aber am Freitag war der Drucker nicht dabei und ohne ihn wäre diese schöne Rubrik nicht ganz echt. Nicht ganz echt waren auch die sich in zunehmender Menge auf den Kunstevents tummelnden Homoplastics (Aufgespritzte).

Neues aus der Rubrik mit dem Drucker: Hände vor – diesmal beim gallery weekend Berlin 2012.

















Beeindruckend fand ich die Ausstellung von Jonas Burgert bei BlainSouthern in der Potsdamer Straße. Nicht die großen Formate des Künstlers sind es, die ich schätze – scheinen mir trotz Gewimmel so leblos – die kleinen sind es, auf denen nur ein Wesen zu sehen ist, z.B. eines mit roten Boxhandschuhen, so wirklich und vergnomt auf einer Mauer hockend, dass man ihm am liebsten herunterhelfen möchte. Doch keine meiner sonst so kaufwilligen Begleitungen hatte die passenden 27 Tausend Euro Kleingeld fürs Kleinformat dabei. Und schade, dass nur eine Radierung vom Künstler zu sehen war. Hätte gerne mal wieder Zeichnungen gesehen, denn bereits 2004 fielen mir die auf dem 1. Berliner Kunstsalon (damals an der Arena in Treptow) auf.
Impressionen aus der Lindenstraße. Dazwischen wartet ein Hund.
In der Lindenstraße steht in der Galerie Borch Jensen ein ausgestopfter Wolf auf Klavier von Douglas Gordon. Am Vernissagenabend wurde zum tonlosen Geheul u.a. aus „Peter und der Wolf“ gespielt (das Kleinkind in rot auf dem Bild oben zu sehen, war eine Besucherin). Auf dem rechten Bild fügt sich sternentalergleich der Schatten meiner Schwester zu den schönen Drahtobjekten von Ulrich Vogl (Galerie Obdahl). Dazwischen ein Hund, der schon eine Station weiter bei Carlier und Gebauer in der Markgrafen Straße wartete.

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