Das Staatliche Textil-und Industriemuseum Augsburg (tim) ist die letzte Station der Wanderausstellung »Desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf.«, die bereits im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, im Museum Kulturspeicher Würzburg, den Kunstsammlungen Zwickau und der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen zu sehen war.
In der Ausstellung beschäftigen sich 29 internationale Künstlerinnen, geboren zwischen 1936 und 1986, aus den unterschiedlichsten Perspektiven und mit verschiedensten Mitteln mit dem Haus als Lebens- und Arbeitsplatz.
Dabei sind Rosemarie Trockel, Mona Hatoum, Pipilotti Rist, Susanne Kutter, Dorothee Golz, Andrea Zittel, Monika Barthalomé, Anke Eilergerhard, Gabriela Oberkofler, Alice Musiol, ich und andere Künstlerinnen mit Werken vertreten.
Von mir werden Zeichnungen aus der Serie »Trautes Heim« gezeigt, an der ich seit 2005 immer wieder arbeite.
Zu der Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen.
Eröffnung am Freitag, den 16.12.16 um 15 Uhr
Um Anmeldung zur Eröffnung wird bis zum 9.12.16 gebeten.
mail: info@tim.bayern.de
Fax: +49-821-81001-531
Begrüßung: Dr. Karl Borromäus Murr, Direktor
Einführung in die Ausstellung: Dr. Martina Padberg, Dr. Ina Ewers-Schultz, Kuratorinnen
Ausstellung vom 17.12.16 bis 12.3.2017
Staatliches Textil-und Industriemuseum Augsburg (tim)
Provinostraße 46
86153 Augsburg
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Mittwoch, 7. Dezember 2016
Dienstag, 25. Oktober 2016
Blende: Patina
Eigentlich hatte ich vor, Bildhauerin zu werden, landete aber während des Studiums relativ schnell bei der Malerei, weil ich mit dem damaligen Bildhauerprof noch weniger auskam, als mit dem der Malerei. Bei letzterem verbrachte ich die ersten Semester im »Klassenverband«. Vorher schmiss er mich mehrmals aus seinen Veranstaltungen raus (Akt-und Porträtzeichnen und -malen), ich ging immer wieder hin und schließlich, nachdem er mich fünfmal des Platzes verwiesen hatte, durfte ich bleiben. An das ständige, hektische Herumgeklimpere mit seinem Schlüsselbund, die Schmatzgeräusche, die er machte, wenn ihm etwas nicht passte, und an seine mit hartem Bleistift gefrästen, unsensiblen Korrekturen auf studentischen Modellstudienblättern kann ich mich heute noch erinnern. An seine Beschimpfungen und rüden Bemerkungen, an seine mit terra pozzuoli gezogenen Konturlinien in meinen Malereien, die ich übermalte, sobald er mir den Rücken zuwandte und die er wieder korrigierte, wenn er es sah. Dieses Spiel trieben wir lange, gewonnen habe natürlich ich, weil ich meine Arbeiten irgendwann vor ihm versteckte. Weil ich seinen Unterricht mit dem eines Dozenten für Zeichnung kombinierte, lernte ich trotzdem viel. Einige Semester war ich regelrecht süchtig nach Porträt-und Aktmalerei und Zeichnung. Die Klausuren der Aktmalerei waren harte Arbeit, dauerten manchmal mehrere Tage, und anfangs liess ich mich von ihm und älteren Mitstudenten beeinflussen und einschüchtern, dass Modellsituationen nach Beendigung nicht aus dem Kopf weiter zu malen und mit Ausgedachtem zu ergänzen wären.
Zwischendurch nahm ich, gemeinsam mit einer Kommilitonin aus einer anderen Klasse, an einer Sommerakademie für Bildhauerei teil. Thema war das Porträt, zuerst modellierten wir uns gegenseitig in Ton, dann saß ein Herr namens Busch Modell.
Die Tonbüsten, von denen eine Gipsform abgenommen wurde, um sie dann wieder mit Gips zu füllen und die Form zu sprengen, sind 25 Jahre alt (vielleicht sind es auch 26 oder 27 Jahre, ich kann es nicht mehr so ganz genau rekonstruieren) und lagern im Wintergarten meiner Eltern. Spinnen haben ihre Netze darüber gewebt, Patina hat sich auf Flächen gelegt.
Die Büste von A., meiner Kommilitonin, taucht in diversen Stilleben meiner Frühwerke in Öl auf. Auf die Leinwände ist rückseitig die Jahreszahl 1991 gepinselt, und sie sind die letzten, zu denen es einen realen Aufbau im Atelier gab. Danach verabschiedete ich mich von dieser Art der konstruierten Wirklichkeit.
Die Ausstellung »desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf« ist noch bis zum 4.12.16 in der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen zu sehen. Einen Einblick in diese Ausstellung gibt es in einem schönen Bericht des Südwestfunks (swr) in der Sendung kunscht.
Übrigens: Hinter Dr. Martina Padberg, die gemeinsam mit Dr. Ina Ewers-Schultz die Ausstellung kuratiert hat, sind Zeichnungen meiner Serie »Trautes Heim« zu sehen.
Zwischendurch nahm ich, gemeinsam mit einer Kommilitonin aus einer anderen Klasse, an einer Sommerakademie für Bildhauerei teil. Thema war das Porträt, zuerst modellierten wir uns gegenseitig in Ton, dann saß ein Herr namens Busch Modell.
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| Gipsköpfe, 1989/90 oder 1991, überlebensgroß |
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| Öl auf Leinwand, ca 160 x 60 cm und ca 180 x 100 cm, 1991. |
Die Büste von A., meiner Kommilitonin, taucht in diversen Stilleben meiner Frühwerke in Öl auf. Auf die Leinwände ist rückseitig die Jahreszahl 1991 gepinselt, und sie sind die letzten, zu denen es einen realen Aufbau im Atelier gab. Danach verabschiedete ich mich von dieser Art der konstruierten Wirklichkeit.
Die Ausstellung »desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf« ist noch bis zum 4.12.16 in der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen zu sehen. Einen Einblick in diese Ausstellung gibt es in einem schönen Bericht des Südwestfunks (swr) in der Sendung kunscht.
Übrigens: Hinter Dr. Martina Padberg, die gemeinsam mit Dr. Ina Ewers-Schultz die Ausstellung kuratiert hat, sind Zeichnungen meiner Serie »Trautes Heim« zu sehen.
Freitag, 20. Mai 2016
Desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf
Am 25.5.16 um 18 Uhr wird die Ausstellung »Desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf.« im Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr eröffnet. Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ist die einzige Station der Ausstellungstournee in Nordrhein-Westfalen.
Herzliche Einladung.
Präsentiert werden Videos, Installationen, Fotografien, Objekte, Gemälde und Zeichnungen von Anna Anders, Astrid Bartels, Monika Bartholomé, Jutta Burkhardt, Barbara Deblitz, Alba D'Urbano, Anke Eilergerhard, Maria Ezcurra, Kerstin Flake, Dorothee Golz, Mona Hatoum, Andrea Isa, Alexandra Kürtz, Suscha Korte, Susanne Kutter, Ori Levin, Rosa Loy, Inge Mahn, Katharina Mayer, Alice Musiol, Gabriela Oberkofler, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach, Silke Schatz, Caroline Streck, Rosemarie Trockel, Diane Welke und Barbara Wrede.
Von mir werden Zeichnungen aus der Serie »Trautes Heim« zu sehen sein.
Kunstmuseum in der Alten Post
Synagogenplatz 1
45468 Mülheim an der Ruhr
Ausstellung vom 26.5. bis 21.8.2016.
Öffnungszeiten Di-So 11-18 Uhr.
Bisherige Stationen der Ausstellung waren das Museum im Kulturspeicher Würzburg und die Kunstsammlungen in Zwickau.
Zukünftige Stationen bis März 2017 sind das Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr, die Städtische Galerie Villingen-Schwenningen und in Augsburg das Textil und Industriemuseum (TIM).
Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der an den jeweiligen Ausstellungsstationen erworben werden kann.
Herzliche Einladung.
Präsentiert werden Videos, Installationen, Fotografien, Objekte, Gemälde und Zeichnungen von Anna Anders, Astrid Bartels, Monika Bartholomé, Jutta Burkhardt, Barbara Deblitz, Alba D'Urbano, Anke Eilergerhard, Maria Ezcurra, Kerstin Flake, Dorothee Golz, Mona Hatoum, Andrea Isa, Alexandra Kürtz, Suscha Korte, Susanne Kutter, Ori Levin, Rosa Loy, Inge Mahn, Katharina Mayer, Alice Musiol, Gabriela Oberkofler, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach, Silke Schatz, Caroline Streck, Rosemarie Trockel, Diane Welke und Barbara Wrede.
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| Flyer »desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf«, Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr |
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| Flyer »desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf«, Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr |
Von mir werden Zeichnungen aus der Serie »Trautes Heim« zu sehen sein.
Kunstmuseum in der Alten Post
Synagogenplatz 1
45468 Mülheim an der Ruhr
Ausstellung vom 26.5. bis 21.8.2016.
Öffnungszeiten Di-So 11-18 Uhr.
Bisherige Stationen der Ausstellung waren das Museum im Kulturspeicher Würzburg und die Kunstsammlungen in Zwickau.
Zukünftige Stationen bis März 2017 sind das Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr, die Städtische Galerie Villingen-Schwenningen und in Augsburg das Textil und Industriemuseum (TIM).
Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der an den jeweiligen Ausstellungsstationen erworben werden kann.
Sonntag, 24. Januar 2016
Im Atelier
Die kleine handliche Ahle im rechten Bild links wurde schon von meinem Großvater und von meinem Vater benutzt. Auch sonst ist alles Wrede und das Atelier voll.
Am 12. April 2016 wird meine nächste Einzelausstellung eröffnet. Der Titel steht fest und alle anderen Vorbereitungen laufen längst. Bald mehr dazu.
Zwei Monate vorher, am 12. Februar 2016, geht die Ausstellung »desperate housewives – Künstlerinnen räumen auf« in den Kunstsammlungen Zwickau an den Start.
Donnerstag, 25. Juni 2015
Gedruckt und geblättert
Bis zum 20.9.2015 ist die Ausstellung »Desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf.« im Museum Kulturspeicher Würzburg zu sehen. Zu der Ausstellung ist ein umfangreicher, informativer und sehr schöner Katalog erschienen, der neben farbigen Abbildungen von Werken aller beteiligten Künstlerinnen Texte der beiden Kuratorinnen und Herausgeberinnen Dr. Martina Padberg und Dr. Ina Ewers-Schultz enthält.
»Desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf«
Katalog, 190 Seiten
ISBN 978-3-939423-58-4
16,80 Euro
Museum Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg
Die Ausstellung wird zukünftig noch in den Kunstsammlungen Zwickau (6.2. - 8.5.16), dem Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr (26.5. - 21.8.16), in der Städtischen Galerie Villingen- Schwenningen (11.9. - 4.12.16) und im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (17.12. - 12.3.17) gezeigt.
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| Blick in den Katalog, unten Zeichnungen aus meiner Serie »Trautes Heim«. |
Katalog, 190 Seiten
ISBN 978-3-939423-58-4
16,80 Euro
Museum Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg
Die Ausstellung wird zukünftig noch in den Kunstsammlungen Zwickau (6.2. - 8.5.16), dem Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr (26.5. - 21.8.16), in der Städtischen Galerie Villingen- Schwenningen (11.9. - 4.12.16) und im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (17.12. - 12.3.17) gezeigt.
Sonntag, 21. Juni 2015
Desperate housewives?
Eindrücke von der Vernissage »desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf.« im Kulturspeicher Würzburg (von oben links): einige asiatisch anmutende und leicht ziellos scheinende Herren mit Regenschirmen vor dem Haupteingang des Kulturspeichers, dessen Glastür mit dem Schriftzug «desperate housewives« versehen ist. Die Kuratorinnen Martina Padberg und Ina Ewers-Schultz bei der Eröffnungsrede. Mann vor wredeschen Zeichnungen. Mann vor Zeichnungen von Monika Bartholomé – im Vordergrund »time to get into perfect shape« von Andrea Zittel. Mann neben »Paravent« von Mona Hatoum (abgewendet). Mann betrachtet »kitchen queens international« von Anke Eilergerhard. Mann vor Videoinstallation »nothing to write home about« von Ori Levin. Mann vor Zeichnungen von Dorothee Golz und »Fake places« von Kerstin Flake – im Vordergrund »unteilbare Zweisamkeit« (auch von Dorothee Golz). Besuchermischung.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Desperate housewives – Künstlerinnen räumen auf
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| Flyer zur Ausstellung |
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Ausstellung vom 20.6.15 bis 20.9.15
Museum Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg
Öffnungszeiten: Dienstag 13-18 Uhr,
Donnerstag 11-19 Uhr, Mi, Fr, Sa, So und Feiertag 11-18 Uhr.
Montag, 13. April 2015
Einrahmen & aufräumen & gratulieren
Vor einigen Tagen wurden die Rahmen für die nächste Ausstellung
geliefert, und mittlerweile habe ich sie mit Zeichnungen aus der Serie
»Trautes Heim« bestückt.

Es ist zwar noch ein wenig hin, bis »desperate housewives – Künstlerinnen räumen auf« im Museum im Kulturspeicher Würzburg eröffnet wird, aber demnächst kommt die Spedition, um alles (gut verpackt) abzuholen. Insgesamt werden in Würzburg Werke von 22 internationalen Künstlerinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen gezeigt. Nach der ersten Station in Würzburg wird die Ausstellung bis 2017 noch in weiteren deutschen Museen zu sehen sein. Ein Katalog erscheint. Bald mehr dazu.
Vorher (heute!) wird hier noch der zweite Geburtstag vom Atelier gefeiert. Ob es schon Zähne hat? Natürlich. Schon lange. Herzlichen Glückwunsch.
Zum Vormerken:
»Desperate housewives – Künstlerinnen räumen auf«
Vernissage am 19.6.2015 im Museum Kulturspeicher Würzburg,
Oskar-Laredo-Platz, 97080 Würzburg
Ausstellung vom 20.6. bis zum 20.09.2015.

Es ist zwar noch ein wenig hin, bis »desperate housewives – Künstlerinnen räumen auf« im Museum im Kulturspeicher Würzburg eröffnet wird, aber demnächst kommt die Spedition, um alles (gut verpackt) abzuholen. Insgesamt werden in Würzburg Werke von 22 internationalen Künstlerinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen gezeigt. Nach der ersten Station in Würzburg wird die Ausstellung bis 2017 noch in weiteren deutschen Museen zu sehen sein. Ein Katalog erscheint. Bald mehr dazu.
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| Gefaltete Gratulation zum zweiten. |
Vorher (heute!) wird hier noch der zweite Geburtstag vom Atelier gefeiert. Ob es schon Zähne hat? Natürlich. Schon lange. Herzlichen Glückwunsch.
Zum Vormerken:
»Desperate housewives – Künstlerinnen räumen auf«
Vernissage am 19.6.2015 im Museum Kulturspeicher Würzburg,
Oskar-Laredo-Platz, 97080 Würzburg
Ausstellung vom 20.6. bis zum 20.09.2015.
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