Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Donnerstag, 1. November 2018

Jedenfalls: Kopf auf Hals

»Jedenfalls: Kopf auf Hals« hieß der Herbstferienworkshop in der Kommunalen Galerie, der unter meiner Leitung und in Zusammenarbeit mit Jugend im Museum stattfand.
Aktueller Ausstellungsbezug war die Ausstellung  »Ordnung und Obsession« der Fotografin Birgit Kleber.

Neben sonderbaren, gruseligen, herrlichen, schönen, kleinen, großen, langen u.a. Köpfen auf Hälsen entstand noch viel mehr: Zeichnungen, Linoldrucke, fantastische Selbstporträts, Porträts von anderen, Brettspiele und und und.
Es wurde gezeichnet, gemalt, gesägt, geschliffen, geklebt, geschnitten, geschraubt, gehämmert, gedruckt ...

In den Osterferien 2019 geht es kompakt weiter (Thema wird noch bekannt gegeben).
Wer nicht mehr so lange warten kann und zwischen 5 und 18 Jahre ist, ist herzlich zum Besuch des offenen Ateliers eingeladen, das immer mittwochs (nicht in den Ferien!) von 15-18h im Atelier der Kommunalen Galerie die Türen öffnet und ebenfalls unter meiner Leitung und in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie und Jugend im Museum stattfindet.
Die Teilnahme ist kostenlos, Material vorhanden, Anmeldung nicht erforderlich!

Thema: Wie arbeiten eigentlich Künstler und Künstlerinnen?

Große Frage, viele Antworten!






Sonntag, 23. September 2018

Hipphipphurra

3D-Puzzle, 100.000 Teile? Eher mehr.
Dass es eine Herausforderung sein wird, mein Atelier von gut 90 qm auf knapp 30 qm zu verkleinern, war klar.
Dass diese Herausforderung mich noch mehr als gedacht fordern würde, wurde mir beim Machen klar.
Neben dieser Herausforderung hatte ich mir vorgenommen, eine freie Wand zum Arbeiten zu schaffen.
Mehrmaliges Umräumen, Schichten, Stapeln usw. war dafür erforderlich.
Dass die Ölmalerei dabei in der Zeit hier – vorerst –  auf der Strecke bleiben würde, war mir auch klar.
Was soll´s – Alternativensuche hält das Denken frisch. Und sage ich in Interviews nicht immer, dass der Prozess des Schreibens dem der Malerei sehr nahe kommt?
Voilà – hier ein Blick auf das 100.000-teilige 3D-Puzzle, passgenau.
Was außerdem bislang geschah? Eine neue Rubrik für den wredeschen Köterclub geschaffen. Überschrift: Im Museum, Folge 60, kurz vor der Veröffentlichung.

Sonntag, 2. September 2018

Muckibude

Nach dem Ateliertag ist vor dem Umzug ist vor dem Ateliertag



Im neuen Atelier am 25.8.2018, mittags.

























































































Mein Dank gilt all den Menschen, die mir beim Umzug geholfen haben (natürlich auch denen, die hier nicht abgebildet sind).
Jetzt wird ausgepackt. Und schon wieder angefangen. Bald mehr dazu.

Dienstag, 28. August 2018

Kickermumien, Wollzaubereien, Bärenkundschaft, ein Faultier mit Kind und noch viel mehr

Die großen Ferien in Berlin sind seit einer Woche zu Ende, die Schule hat begonnen und die Kurse des 1.Halbjahres - einschließlich Ferienkompaktkurse, die ich allesamt als Dozentin bei Jugend im Museum gebe, sind vorbei. Wieder habe ich tolle Kinder kennengelernt, wieder haben wir viel voneinander gelernt und wieder sind großartige Dinge erfunden, entwickelt und gebaut worden.

Einige Ergebnisse meiner Holzkurse bei Jugend im Museum


RÜCKBLICK

Thema der großen Holzkurskinder (Kurs: Meine Spielgefährten) war ein Kickerspiel und unser Museumsbezug dabei das Ägyptische Museum, herauskamen... Mumienkicker, die ungeplant und ungelogen zum Start der WM fertig waren. Weil auch die Alten Ägypter schon wussten, wie sie es sich gut gehen lassen konnten, gab es auch ein (voll bewegliches) Faultier mit Kind und ein krokodilartiges Tier, das Dinge geheim hält.
In den Kursen für die kleinen Holzkurskinder entstanden Fahrzeuge und Stadtansichten für Tiere und Menschen. Außerdem fanden Kindergeburtstage und Holz-AGs an Grundschulen unter meiner Leitung statt.














Offenes Kinderatelier, Kommunale Galerie



Seit gut einem Jahr leite ich das offene Atelier für Kinder in der Kommunalen Galerie Wilmersdorf Charlottenburg. Kinder ab 6 Jahre, die schon immer einmal wissen wollten, wie Künstlerinnen und Künstler arbeiten, wie Ideen entwickelt und umgesetzt werden, die eigene Pläne haben und Unterstützung brauchen, malen und bauen wollen usw.,  können mittwochs zwischen 15 und18 Uhr einfach und ohne Anmeldung vorbeikommen.
Am 5.9.18 öffnet das Atelier wieder seine Tür.
Natürlich gehört der Besuch der aktuellen Ausstellungen auch zum Programm.






Schulworkshops in der Kommunalen Galerie







Neben dem offenen Kinderatelier habe ich einige Schulprojekte mit Grundschulkindern und Jugendlichen der Sek II konzipiert und durchgeführt, die ebenfalls Bezug auf die aktuellen Ausstellungen nahmen.












Spielereien im Garten des MEK bei 35 Grad


Die Sommerferien begannen mit »Wollzaubereien« im Museum Europäischer Kulturen in Dahlem bei 35 Grad und es wurde noch heißer. Deshalb kippte ich mein Konzept und baute mit den Kindern lieber Brettspiele, die Wolle, Schafe, Handel usw. zum Thema hatten anstatt uns selbst als Schafe zu verkleiden und bockspringend in der Hitze über den sonnenbestrahlten Rasen des MEK-Gartens zu hüpfen.




So entstanden ausgeklügelte Spiele samt Figuren mit wohlklingenden Titeln wie Wollopolie, Schaf scher Dich weg (aus dem später leider »Lama ärgere Dich nicht« wurde), Scherminator und noch viel mehr. Außerdem wurden Webstühle gebaut, Schiffchen gesägt und dann Teppiche gewebt.


Bärenkundschaften im Innenhof des Märkischen Museums
An die Wollzaubereien schlossen sich nahtlos die »Kundschafter im Auftrag des Bären«  im Innenhof des Märkischen Museums an. 37 Grad und es wurde noch heißer. Eigentlich stand hier der Bau von Wappen und Schildern mit Bärenmotiven, Bärenhamplern und Hämmern, Sägen, Bauen usw. auf meinem Programm. Für körperliche Anstrengung war es jedoch einfach zu heiß. Obwohl die Kinder kleiner waren, viele just vor der Einschulung, nahmen wir uns auch hier wieder das Spiel als Fassung und den Bären dazu als Thema. Herausgekommen sind die Brettspiele Buntbär, Bärenrennen, Bärentraktor, Drehbär u.a.

Zwischendurch haben wir Wasserbomben in origamischer Manier gebaut, mit Wasser gefüllt und uns damit erfrischt. Beim Falten saßen wir dicht aneinander gedrängt an den Klapptischen unter dem Adler von August Gaul, der uns von seiner Empore aus bewachte und ich bemerkte nicht nur des Vogels Blicke auf mir, sondern auch die von M., die letzte Woche nun eingeschult wurde.
Kaum hatte ich gedacht, na, was jetzt wohl kommt, kuckte M. zu mir hoch, beobachtete mich noch eine Weile und fragte dann: Barbara, bist du eigentlich schon erwachsen?


AUSBLICK – Die nächsten Kurse, die ich als Dozentin bei Jugend im Museum gebe:

Ab 5. September wieder regelmässig mittwochs 15-18h (außer Ferien und Feiertage)
Offenes Atelier für Kinder ab 6 Jahre, ohne Anmeldung – einfach vorbeikommen!
Atelier in der Kommunalen Galerie Wilmersdorf-Charlottenburg
Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
U Fehrbelliner Platz

Mit Anmeldung über Jugend im Museum (dafür einfach den links folgen):
Ab 4. Oktober 2018, donnerstags 15.30-16.30h
Die Stadt aus Holz
Für Kinder von 6-7 Jahre, bitte feste Schuhe anziehen.
Jugend im Museum, Werkstatt Hufelandstraße 35, 10407 Berlin

Ab 4.Oktober 2018, donnerstags 16.30-17h
Meine Spielgefährten
Für Kinder ab 8 Jahre, bitte feste Schuhe anziehen.
Jugend im Museum, Werkstatt Hufelandstraße 35, 10407 Berlin

Im Herbstferienkurs »Jedenfalls: Kopf auf Hals« vom 23.10. - 26.10.18 im Atelier der Kommunalen Galerie in Charlottenburg Wilmersdorf dreht sich alles um Gesichter:
Um menschliche und tierische und die fließenden Übergänge – als Zeichnung, Objekt, Malerei, Collage und als Spiel.
Anmeldung über Jugend im Museum für Kinder ab 8 Jahre.

Übrigens. Sie können mich buchen: Der Märchenbrunnen bzw. seine Figuren im Friedrichshain ist/sind Thema bei Kindergeburtstagsfeiern, und in der Werkstatt Hufelandstraße bauen sich Geburtagskind und Gäste ein märchenhaftes Wesen aus Holz.
Buchung über Jugend im Museum

Montag, 23. Juli 2018

Olompisches Preisrätsel #5

Zu schwer, nichts zu erkennen, wie soll man den Ort denn erraten können...,  so der Tenor der Nachrichten, die mich anstelle der Lösung des diesjährigen olompischen Sommerrätsels per mail erreichten.

Deshalb gibt es heute ein neues Foto, auf dem mehr Informationen zu sehen sind.
Bis zum Frühjahr diesen Jahres konnte man an diesem Ort Tag und Nacht einkaufen, viele sind mit dem Auto vorgefahren, zu Fuß ging aber auch. Mit der Abwicklung endete eine Aera.
Wo bin ich?

Sonntag, 15. Juli 2018

Olompisches Preisrätsel #5


olompisches Preisrätsel #5: a)Wo befindet sich dieser Ort? oder b)Wer schreibt ein Haiku zum Bild






In den letzten Jahren wurde das olompische Preisrätsel vernachlässigt. Jetzt lebt diese schöne Tradition wieder auf.


FRAGE:
Wo in Berlin befindet sich dieser außergewöhnliche Ort, den das schön platzierte Plakat schmückt.



















Damit auch Leute, die absolut keine Chance bei der Erkennung des Ortes haben – es wird genügend davon geben – teilnehmen können, wird ein zweiter Hauptpreis vergeben.
Gefordert ist hierfür ein Haiku, das sich auf diese Abbildung bezieht.

Den Ort bzw. die Straße und gerne auch, was dort mal seinen Sitz hatte oder/und das Haiku bitte mailen an
b.wrede (at) olompia.de

Die Hauptpreise sind wie immer eine Überraschung aus dem wredeschen Atelier.  
Die Lösung bitte nicht hier direkt einstellen (gilt auch für alle, die über Facebook mitspielen möchten), die Gewinner werden von einer Glücksfee ausgelost. Wer ein Haiku schickt, erklärt sich gleichzeitig mit der eventuellen Veröffentlichung hier im blog einverstanden, die Auswahl wird im wredeschen Atelier getroffen.
Einsendeschluss: 28.7.2018, 23.59h.
Ich freue mich auf die Zusendungen!

Donnerstag, 12. Juli 2018

Verbeugung im Noch-Atelier

Beim und nach dem Fest.
Licht am Horizont ist aufgetaucht, denn ich habe mich endgültig entschlossen, ein Angebot meiner jetzigen Vermieterin anzunehmen und in einen Raum zu ziehen, der knapp ein Drittel meines Noch-Ateliers ausmacht.
Tatsächlich bedeutet diese Entscheidung für mich eine riesige Erleichterung, ich freue mich inzwischen sehr auf diese Herausforderung, darüber, dass sich alles so ergeben hat und dass es dieses Angebot überhaupt gibt.
Der Vertrag ist unterschrieben und geht noch heute in die Post.
Ich gebe zu, dass mich die zweijährige Suche nach passenden Gewerberäumen auf dem Berliner Immobilienmarkt, bei der ich alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt habe, manchmal an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht hat. Zwischendurch wurde mein Noch-Atelier begutachtet und vermessen, manchmal schien es, als müsse ich eher heute als morgen ausziehen, dann gab es eine neue Frist, jetzt ist endgültig Schluss.
Alle möglichen Hebel-in Bewegung-setzen schließt übrigens eine 1 1/2-jährige Bewerbungszeit bei der Atelierförderung durch den Berliner Senat mit ein, ich weiß nicht mehr, wie viele Ateliers aus dem Förderprogramm ich mir angeschaut habe und um wie viele ich mich beworben habe und wie viele Kompromisse ich dabei gemacht hätte. Die Bewerbungen um ein Atelier erfordern eine Mappe mit Präsentation der künstlerischen Arbeit samt Vita, die ich für jede Bewerbung auf den aktuellen Stand brachte, die Dringlichkeit der Ateliersuche muss beschrieben und der Jahresumsatz muss neben Angaben zu den Lebensumständen genannt werden. Die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler, die eine Atelierzusage erhalten, wird nach Dringlichkeit und Professionalität ausgewählt, so stand es auch in den Schreiben, die mich jeweils vom Nichterhalt eines Ateliers informierten.

Die Dringlichkeit konnte mir niemand streitig machen – meine Professionalität möchte ich von Unbeteiligten nicht in Frage gestellt wissen. Ich habe genug davon. Hätte ich schon vorher aufgehört, mich diesem für mich sinnlosen Bewerbungsverfahren auszusetzen, wäre mir viel Frust erspart geblieben – aber es ist wie es ist: die Hoffnung stirbt zuletzt – zum Glück ist alles gut gegangen...

Vor ein paar Tagen habe ich ein letztes Fest im Noch-Atelier gefeiert.
In schönerer Runde hätte die Zeit hier nicht zu Ende gehen können. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken, die dabei gewesen sind und auch bei denen, die gerne gekommen wären, aber diesmal leider nicht konnten.
Ich bin glücklich und stolz, so viele tolle Menschen zu kennen, die mich alle mindestens mental unterstützt haben, von vielen kamen auch sachdienliche Hinweise und praktische Hilfe.
Ich verbeuge mich vor diesem Netzwerk.

Gestern habe ich mein neues Atelier vermessen. Es hat ein wunderbares Nordlicht und Decken, bis zu denen ich hoch stapeln kann. Es ist lange nicht so groß, wie meine bisherigen Ateliers, aber es ist – wie meine bisherigen Ateliers – ein ganz besonderer Ort, dieser war mal ein Büro vom BND.
Schon bald werde ich hier wieder meinen Beruf ausüben können.

Jetzt wird weiter gepackt. Dann kommt etwas Neues.
Einpacken im Noch-Atelier und Blick in das Bald-Atelier.

Dienstag, 19. Juni 2018

Geduldsprobe

Die Sendung mit der Box erreichte mich aus Flensburg. Sie kommt von der Schriftkünstlerin Marion Molter, die die Zeilen gelesen hatte, die ich vor einiger Zeit über den Bleistift als eines meiner Lieblingsmaterialien geschrieben habe. Dabei fiel ihr eine ungebrauchte Schachtel mit Stiften ein, die sie in ihrem Fundus hatte. Zu schade, um unbenutzt zu bleiben, fand sie und fragte mich per mail, ob ich damit etwas anfangen könne und wenn ja, dann würde sie sie mir schicken.


Als ich die Blechschachtel öffne, ist da dieser unverwechselbare Geruch.
Das, was in der Schachtel liegt, ist in Papier eingeschlagen. Papier auseinander falten.
In der oberen Reihe liegt ein 10H Bleistift, mit so einem habe ich noch nie gezeichnet.
Copier- und  Stenostifte und Bleistifte anderer Härtegrade sind auch noch drinnen, insgesamt 10 Stifte.
Ich schlage das Papier wieder um die Stifte, mache den Deckel zu, lege die Schachtel zu den anderen Materialien in einen der Umzugskartons und kennzeichne den Verbleib.
10H Bleistifte sind ergiebig, zwei sind in der Schachtel, damit werde ich mindestens 30 Blätter à 76 x 56 cm aus Kapitel IV von »Nachrichten aus dem Paradies«, das »Nachtschicht« heißt, mit einer abschließenden Schicht überziehen können.
Mein Hände fangen an zu kribbeln.
Das Kapitel ist schon verpackt. Das Material ist verpackt.
Abwarten.

Samstag, 16. Juni 2018

Im Noch-Atelier

Wredesche Ölgemälde im eastwing








Beim Starkregen vor zwei Jahren regnete es rein und ein Teil vom Mauerwerk fiel ab. Zum Glück stand dort nichts darunter.
Die Ölgemälde, die nass wurden, konnte ich abwischen.

Vor dem Umzug aber müssen auch diese Werke verpackt werden und dann, dringend, noch für alles ein Zielort gefunden werden.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Im Noch-Atelier




»Nachspiel« heißt die Serie, die hier vor der Verpackung für den Umzug, für den es noch kein Ziel gibt, zu sehen ist.

In den Jahren 2003-2009 beschäftigte ich mich in meiner Arbeit immer wieder mit dem Thema Fußball.
Ganz zuerst entstand »Reigen mit Deisler« (hier ohne Abbildung). Der Fall des Sebastian Deisler, der 2003 wegen Depressionen nicht spielen konnte, war damals der Anstoß zu mehreren großen Serien.

Den Abschluss bilden die »Rasenstücke«, die 2007-2009 entstanden (zu sehen auf meiner website in der Rubrik »diverse«, Bild 18.).
Zu »Nachspiel« gehört auch die gleichnamige Linolschnittedition.

Montag, 11. Juni 2018

Im Noch-Atelier

2002 entdeckte ich an einer Supermarktkasse farbiges Esspapier. Das war während eines Stipendiums im Künstlerhaus Eckernförde.
Ich modifizierte alltägliche Bilder, die ich der lokalen Presse entnahm, ritzte sie in das farbige Papier und montierte alles auf grundierte Platten.


Nach dieser Serie benutzte ich farbiges Esspapier nur noch für einige wenige Motive, die nach Werken von Lucas Cranach entstanden. Alles was dann folgte, war und ist pur und schwarz-weiß.
Für den bevorstehenden Umzug, für den noch ein Ziel gefunden werden muss, habe ich die »daily papers« gesichtet, geordnet und neu verpackt.

Sonntag, 10. Juni 2018

Im Noch-Atelier


oben: »King«, 1992, ca 120 x 80 cm
unten: »Am Reck«, 1992, ca 60 x 60 cm



Einpacken für einen Umzug, für den noch kein Ziel gefunden ist. Dabei auch einige Frühwerke in Öl aus meiner Studienzeit.


Ich suche:
Langfristiges Atelier, einfache Ausstattung, ab ca 50 qm Raum (können auch zwei Räume sein), muss nicht tageslichthell sein aber trocken, Wasseranschluss und WC zugänglich, einigermaßen zentral, gerne aber auch abwegiges anbieten. Gerne Souterrain oder ungenutzter, separater Raum/Werkstatt in Firma, Institution oder anderer Einrichtung. Bei oberen Etagen wäre ein Lastenaufzug/Fahrstuhl gut aber nicht Bedingung. Bezahlbar.




Donnerstag, 7. Juni 2018

Montag, 4. Juni 2018

Im Noch-Atelier











Momentan bin ich dabei, meine Werke zu verpacken. Ganz zuerst waren die empfindlichen Esspapierarbeiten dran.
Diese hier abgebildeten gehören zu der Serie Nachrichten aus dem Paradies, Kapitel II
»Was nützt die Liebe in Gedanken«.
Der Zweiteiler oben (je 42, 8 x 38 cm) ist von 2011, teilweise mit Nachleuchtfarbe behandelt und wird im Dunkeln zu etwas anderem. Das Motiv darunter ist aus dem Jahr 2013.





Meine Arbeitsmaterialien sind bereits in Kartons und Kisten verstaut für einen Transport, bei dem es noch kein Ziel gibt:
Ich suche ab sofort ein Atelier, ca 50 qm, einfache Ausstattung, separater, verschließbarer Raum (auch zwei kleinere möglich), muss nicht tageslichthell sein, kann Souterrain sein, Wasseranschluss/WC zugänglich, einigermaßen zentral, trocken, gerne auch in Verbund mit Institution, Betrieb, Firma, Handwerk o.ä., bitte auch abwegiges anbieten.

Dienstag, 8. Mai 2018

Im Noch-Atelier

Obwohl ich aufräume, sortiere und auch sehr viel wegschmeiße, wird es immer voller.
Alles ist also wie immer.

Und auch das ist immer noch so:
Ich suche dringend ab sofort bzw. 1.6. oder 1.7. 18 ein neues Atelier, ca 50 qm, einfache Ausstattung, separater, verschließbarer Raum (auch zwei kleinere möglich), muss nicht tageslichthell sein, kann Souterrain sein, Wasseranschluss zugänglich, einigermaßen zentral, trocken, gerne auch in Verbund mit Institution, Betrieb, Firma, Handwerk o.ä.







Dienstag, 17. April 2018

Im Noch-Atelier





Aufräumen, sortieren.
Aufbewahren?
Vernichten?

Anfang gemacht mit Ölgemälde »What about your dreams«, dann noch ein paar andere, später floss Blut und Bier.


Gesucht: Neues Atelier!





Freitag, 13. April 2018

Im Noch-Atelier

Im Atelier wurde gefilmt.
Bald mehr dazu und die sich noch in Arbeit befindenden Beiträge in Bild und Text dann natürlich auch.
Nach dieser guten Nachricht folgt leider eine schlechte, denn ich muss mein Atelier räumen.
Dass mir die Kündigung droht, ist seit zwei Jahren immer wieder Thema.
Seit zwei Jahren bin ich auf der Suche nach einer neuen Werkstatt.
Bislang habe ich meine Suche nicht großartig thematisiert, hoffte doch, ohne Hilfe etwas zu finden. Bislang habe ich jedoch kein neues Atelier gefunden. Sicher ist, dass ich mich verkleinern muss.
Sicher ist, dass ich ca. 50 gut geschnittene Quadratmeter brauche, um meinen Beruf weiterhin ausüben zu können. Gesucht: Einfache Ausstattung, kann Souterrain sein, muss trocken sein, Wasseranschluss/Toilette zugänglich, muss nicht tageslichthell sein, aber einigermaßen zentral.
Wer etwas weiß, schicke mir gerne eine Info.

Donnerstag, 22. März 2018

Die zum Zeichnen in den Keller geht

Vor vielen Jahren habe ich in einem Seminar von F.W. Bernstein übernommen, wie ein Zeichenbogen für unterwegs zu falten ist. Als ich ihn fragte, ob das gefaltete Ding einen Namen hat, sagte er, das Ding würde immer so heißen wie der Mensch, der ihn faltet.
Seitdem bin ich also mit Wrede-Bögen unterwegs und benutze sie außerdem im Atelier zur ersten Skizzierung und dann zur Weiterentwicklung meiner Zeichnungsserien. 


Ab und an und immer in guter Gesellschaft zeichne ich in den Berliner Museen.
Eines meiner liebsten Museen ist das Bode Museum, jetzt liebe ich ich es noch mehr, denn bis auf weiteres werden dort unvergleichlich schöne Paarungen ausgestellt: Afrika im Bode Museum.
Der unten rechts im Bild liegende Bogen (60 x 42 cm) entstand im Keller des Bode Museums.

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