Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Donnerstag, 10. September 2020

Abstand. Episode 3: Auf Papier.


Kunstwerke auf Papier aus mehr als zwei Jahrhunderten sind vom 10.9. bis zum 17.10.20 im Kunst Lager Haas zu sehen.

Öffnungszeiten während der artweek, Berlin: 10.9.-13.9.20 jeweils 10-19Uhr.

An allen anderen Tagen NUR mit Termin.


Zu der Sammlung ist ein umfangreicher Katalog erschienen.




Galerie Michael Haas

Niebuhrstraße 5

10629 Berlin


Kunst Lager Haas

Lise-Meitner-Straße 7-9
10589 Berlin
(nur mit Termin)


Phone: +49 (0) 30 88 92 91 0
Fax: +49 (0) 30 88 92 91 10
Mail:
contact@galeriemichaelhaas.de





Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 9 – 18 Uhr

Samstag 11 – 14 Uhr
und nach Vereinbarung

Samstag, 13. Juni 2020

BOOM


»BOOM! Stories« heißt die Ausstellung, zu der mich der 
Kunstverein Neukölln eingeladen hat.

»BOOM! Stories«
Ausstellung mit Arbeiten von Matthias Beckmann, 
Niina Lehtonen Braun, Dana Engfer, Frederik Foert, 
Anna Gusella, Magda Kaufmann, Zeynep Özkazanç (Zozka), 
Korvin Reich, Bodo Rott, Maki Shimizu, Xueh Magrini Troll, 
Pascale Velleine und Barbara Wrede.



Ausstellung vom 19.6. - 26.7.2020
Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonntag 14 - 20 Uhr.



Bitte beachten Sie die Abstandsregelung und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes.

Die Ausstellung im Kunstverein Neukölln wird während des Festivals 48-Stunden-Neukölln als Schaufensterausstellung präsentiert, die Räume des Kunstvereins bleiben am Festivalwochenende vom 19. bis 21. Juni 2020 geschlossen.

Kunstverein Neukölln
Mainzer Straße 42 
12053 Berlin 
Tel.: 030/56821964 
U8 Bodinstraße/U7 Rathaus Neukölln

Dienstag, 7. April 2020

Eh Du erwachst


Katalog »Eh Du erwachst« und das ihm beiliegende Heft »Nachrichten aus dem Paradies«
»Eh Du erwachst« heißt der monografische Katalog, der mein zeichnerisches Werk bündelt. 
Eigentlich sollte das Buch heute, am 7.April 2020, in den Buchhandel kommen. Ob das in der momentanen Situation
wirklich möglich ist, ist sehr ungewiss. Sicher ist aber, dass die (Vor-) Bestellung eine schöne Gelegenheit ist, auch die lokalen Buchhandlungen in diesen nicht ganz einfachen Zeiten zu unterstützen.
Der Katalog wird vom Beiheft »Nachrichten aus dem Paradies« begleitet, das einen Einblick in meine gleichnamige Serie gibt.

Katalog samt Beiheft erscheint bei der Edition Braus, Berlin. 

Eh Du erwachst, Zeichnungen
Texte: Andreas Schalhorn u. Nikolaus G. Schneider.
Interview: Yvonne von Kalinowsky.
112 Seiten, 107 Abbildungen, franz. Klappenbroschur, dt.-engl., 
Format 31 x 23,5 cm,
inkl. Beiheft »Nachrichten aus dem Paradies«, 24 Seiten, 29 x 20 cm und einem Text von mir.
Edition Braus, Berlin,
ISBN 9783862282081, 22 Euro.

Wer ein signiertes Exemplar haben möchte, wende sich bitte direkt an mich. 
25 Kataloge erscheinen als Vorzugsausgabe; einige wenige Exemplare sind noch zu haben.
Wer eine Vorzugsausgabe haben möchte, melde sich bitte wegen weiterer Infos/Bestellung bitte ebenfalls direkt bei mir.

Samstag, 29. Februar 2020

Mit Stich und Faden

Plakat mit Motiv von Barbara Wrede und Franz Marc.
»Mit Stich und Faden – Expressionistische und zeitgenössische Kunst im Gegenüber« , Ausstellung wurde bis zum 1. November 2020 verlängert!

Expressionistische Arbeiten von Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Fifi Kreutzer, August Macke, Franz Marc, Gabriele Münter, Christian Rohlfs und Marta Worringer treffen auf zeitgenössische Positionen von Robert Abts, Walter Bruno Brix, Jochen Flinzer, Angelika Frommherz, Sylvie Hauptvogel, Claudia Kallscheuer, Gisoo Kim, Alexandra Knie, Suscha Korte, Bea Meyer, Vanessa Oppenhoff, Barbara Wrede und Andrea Ziegler. 

In dieser Ausstellung ist eine Auswahl meiner Fadenbilder zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Kuratorin der Ausstellung ist Dr. Ina Ewers-Schultz.

«Mit Stich und Faden – Expressionistische und zeitgenössische Kunst im Gegenüber«
Museum August Macke Haus
Hochstadenring 36
53119 Bonn

Öffnungszeiten VORERST Freitag bis Sonntag 11-17Uhr,  Ausstellung bis 1.11.2020. 

Montag, 17. Februar 2020

Andruck

Katalogandruck bei Spreedruck, oben: Hauptkatalog »Eh Du erwachst«, unten: Beiheft »Nachrichten aus dem Paradies«.

Heute findet der Katalogandruck von »Eh Du erwachst«statt. Anfang März wird mein Buch an den Buchhandel ausgeliefert, natürlich kann man es sich schon jetzt vormerken lassen / vorbestellen. 
Das Vorwort verfasste Andreas Schalhorn, Yvonne von Kalinowsky hat ein Interview mit mir geführt und Nikolaus G. Schneider einen Textbeitrag geschrieben. Das Layout und den Satz habe ich Carola Wilkens, die Übersetzung Bettina Vestring / Judy Dempsey und die Fotografien Friedhelm Hoffmann zu verdanken. Auf dieses Impressum bin ich ganz besonders stolz.
Der Katalog wird vom Beiheft »Nachrichten aus dem Paradies« begleitet, das einen Einblick in die gleichnamige Serie gibt.
Katalog samt Beiheft erscheint bei der Edition Braus, Berlin, auch darüber bin ich sehr froh.
Zu dem Katalog gibt eine Vorzugsausgabe (25 Exemplare bestehend aus signiertem Katalog und Originalzeichnung), 
einige wenige Exemplare sind noch zu haben, wer möchte, bitte bei mir melden (b.wrede(at)olomoia.de).

Barbara Wrede
Eh Du erwachst
Format 31 x 23 cm, 107 Abbildungen, franz. Klappenbroschur, dt.-engl.
Texte: Andreas Schalhorn und Nikolaus G. Schneider, Interview: Yvonne von Kalinowsky
Beiheft »Nachrichten aus dem Paradies«, 24 Seiten, 29 x 21 cm, Text: Barbara Wrede 
Edition braus, Berlin
ISBN 9783862282081
22 Euro

Sonntag, 22. Dezember 2019

Ankündigung


Ein kleiner Blick in die Verlagsvorschau der Edition Braus zeigt: die Arbeit am Katalog ist in der heißen Phase angelangt. Dass die Publikation, die mein zeichnerisches Werk ab 2006 bündelt, ganz großartig wird, sei hier schon verraten.
Neben über 100 Abbildungen, einem Interview und zwei Texten zu meiner Arbeit, erscheint »Eh Du erwachst« samt Beiheft. In letzterem, das wie ein Schulheft daherkommt, ist eine Auswahl meiner Serie »Nachrichten aus dem Paradies« in Originalgröße abgedruckt.
Der Hauptkatalog »Eh Du erwachst« wird wird durch Titel meiner Serien in Kapitel unterteilt: Trautes Heim, Moritat vom Schweben, was nützt die Liebe in Gedanken, face to face, Fremde im Dorf ...



Bestellbar und vorbestellbar ist das gute Stück in jeder Buchhandlung:

»Eh Du erwachst«
Barbara Wrede, Zeichnungen
ca 100 Abbildungen,
deutsch-englisch,
31,5 x 23 cm, Klappenbroschur,
112 Seiten mit 24 seitigem Beiheft
22 Euro
EDITION BRAUS
ISBN 978-3-86228-208-1

Montag, 9. Dezember 2019

Innen ist außen – außen ist innen




Vor dem Atelier. Hinter dem Atelier. Oben und unten auch. Im Atelier kein Licht in Sicht.

Dienstag, 27. August 2019

Zeichnen für das Parlament

Am Sonntag, dem 8. September 2019 findet der »Tag der Ein-und Ausblicke« im Deutschen Bundestag statt. 
Ich freue mich sehr, dass der Kunstbeirat des Bundestags mich eingeladen hat, an diesem Tag einen Kunstworkshop durchzuführen.

Thema: Steckbriefe fürs Parlament
Kunstworkshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Zeit: 8.9.2019, 11-19 Uhr 
Das volle, tolle Programm rund im die Kunst im Deutschen Bundestag hier als Kopie aus dem newsletter des Kunstbeirats:
+++++++++++++++++++++++++++
Der Bundestag öffnet in diesem Jahr bereits zum 15. Mal seine Türen für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, am Sonntag, dem 8. September 2019 von 9 bis 19 Uhr im Reichstagsgebäude, im Paul-Löbe-Haus und im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus einen Blick hinter die Kulissen von Parlament und Politik zu werfen. Wir sind mit einem Kunstprogramm beteiligt, bei dem wir Kunst in sonst unzugänglichen Gärten und Grünanlagen der Bundestagsliegenschaften zeigen, Katharina Grosses großartige (und bislang verhüllte) Wandbilder im Lüders-Haus besuchen, Juliane Ebner ihren inzwischen vielfach international prämierten Film „Landstrich“ aufführt und Simon Schwartz nochmals eine Comic -Lesung zu seinem vielbeachteten Buch (beides Auftragsarbeiten des Kunstbeirats) “Das Parlament. 45 Leben für die Demokratie“ veranstaltet. Außerdem konnten wir die Künstlerin Barbara Wrede gewinnen, ein offenes Atelier für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anzubieten.

Das Kunstprogramm zum TEA 2019

ganztägig
Kunstquiz: 
Gegen das richtige Lösungswort gibt’s am Infostand in der Halle des Paul-Löbe-Hauses so lange der Vorrat reicht das Comic-Buch „Das Parlament. 45 Leben für die Demokratie“ von Simon Schwartz und den Katalog „Lorbeeren für Schadow“ von Moritz Götze.

ganztägig
Steckbriefe fürs ParlamentOffenes Atelier zum Zeichnen und Collagieren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit der Künstlerin Barbara Wrede. 
Laufender Einlass, keine Anmeldung notwendig. Veranstaltungsfoyer im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

———————————
10h : Führung „Geheime Gärten“ (Dr. Andreas Kaernbach)
Treffpunkt Informationsschalter IK 4 in der Halle des Paul-Löbe-Hauses, Dauer 90 Min., bitte vorher am Infostand anmelden!

11h:Führung „Große Kunst in großen Hallen“ (Kristina Volke)
Treffpunkt: Halle Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (3. Stock) am Café, Dauer etwa 40 Min., bitte vorher am Infostand anmelden!

12h: Führung „Geheime Gärten“ (Dr. Andreas Kaernbach)
Treffpunkt Informationsschalter IK 4 in der Halle des Paul-Löbe-Hauses, Dauer 90 Min., bitte vorher am Infostand anmelden!

13h: Filmvorführung „Landstrich“ und anschließendes Künstlerinnengespräch mit Juliane Ebner (Kristina Volke), Cafeteria „Lampenladen“ im Paul-Löbe-Haus

14h: Führung „Geheime Gärten“ (Julia Pfannschmidt)
Treffpunkt Informationsschalter Schalter IK 4 in der Halle des Paul-Löbe-Hauses, Dauer 90 Min.bitte vorher am Infostand anmelden!

15h: Comic-Lesung. 
Der Künstler Simon Schwartz liest aus seinem Buch „Das Parlament. 45 Leben für die Demokratie“ und anschließendes Künstlergespräch (Kristina Volke), Cafeteria „Lampenladen“ im Paul-Löbe-Haus.

16h: Führung „Geheime Gärten“ mit Gebärdensprachenbegleitung!(Julia Pfannschmidt)
Treffpunkt Informationsschalter IK 4 in der Halle des Paul-Löbe-Hauses, Dauer 90 Min., bitte vorher am Infostand anmelden!

17h: Führung „Große Kunst in großen Hallen“ (Kristina Volke) 
Treffpunkt: Halle Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (3. Stock) am Café, Dauer etwa 40 Min., bitte vorher am Infostand anmelden!
+++++++++++++++++++++++++++




Freitag, 12. Juli 2019

Meilensteine

Ein Meilenstein ist ein Stein, der einen zurückgelegten Weg kennzeichnet, im beruflichen Leben steht er für eine Etappe, die erfolgreich gemeistert wurde.
Mein Meilenstein liegt im Kalender auf dem 12. Juli 2019: an diesem Tag vor genau 25 Jahren, 11 Uhr, habe ich meinen Abschluss als Bildende Künstlerin, Schwerpunkt Malerei, an der Universität Kassel mit dem Zusatz herausragend bestanden – was immer das im Leben mit und von der Kunst zu bedeuten hat. Damals wurde noch immer und überall ordentlich geraucht, in Ateliers in Öl und Terpentin gedampft, in Besprechungs- und Prüfungsräumen auch. Nicht nur deshalb hatte ich in den letzten beiden Semestern ein Atelier für mich alleine. 


Geprüft wurde ich von Silke Leverkühne, die als Gastprofessorin meine Zweitprüferin war und von Urs Lüthi als mein Erstprüfer. Für Urs Lüthi war ich die Erstgeprüfte (er hatte seine Professur an der Kunstuni in Kassel noch nicht so lange inne). Heute wie damals bin ich ganz stolz darüber, dass das so war. Vor der Prüfung zog ich mich einige Male um, zu Anett Frontzeks Prüfung, die zwei Stunden vorher war, trug ich einen Latzrock (der war schon die dritte Variante des Tages). Ich bin mir nicht mehr sicher, ob Silke auch die Prüferin von Anett war oder ob sie nur wie ich als Zuhörerin dabei war, jedenfalls raunte sie mir zu, dass wir die Prüfung nicht so trocken machen würden, wie der Prof von Anett das veranstaltete. 
Kurz vor meiner Prüfung rannte ich noch einmal nach Hause, entschied mich dort schließlich für die Variante »heute eher abgeranzt« und schlüpfte in eine fadenscheinige Trainingshose, ein maritim anmutendes und zwei Nummern zu großes T-shirt vom Flohmarkt und abgelatschte Sandalen. Auf der Treppe hoch zum Prüfungsraum ging Urs Lüthi hinter mir und noch viele andere, meine Prüfung war öffentlich. Ich betete, dass durch die Löcher in meiner Hose nicht zu viel Fleisch schimmerte und steckte mir, oben angekommen, erst einmal eine Zigarette an. An den Wänden hingen meine Arbeiten aus dem letzten Jahr, auf einer Seite die farbigen und erkennbar figürlichen, auf der anderen Seite die zu grau vermanschten und alle Farben der Welt in sich tragenden Ölbilder, dazu las ich aus meinen Ateliernotizen vor. Beim Vorlesen fiel mir auf, wie oft ich das Wort Scheiße geschrieben hatte. Das bemerkte auch die ehemalige Leiterin der Neuen Galerie/Kunstmuseum Kassel, mit der ich damals noch per Sie war. 
von links: Anett Frontzek, Urs Lüthi, ich, Silke Leverkühne, Ingrid Wrede am 12.7.1994 in Raum 301 , Kunstuni Kassel
Abends gab es eine große Party in meinem ersten externen Atelier. Das hatte ich mir schon zu Studienzeiten gesucht, gegenüber von der Lolita-Bar in Kassel war das, ohne Tageslicht und Heizung (daran sollte sich in den nächsten 24 Jahren nichts ändern, aber das wußte ich damals zum Glück noch nicht). Ich kann mich noch erinnern, dass ich einem der jüngeren Star-Profs, der unangemeldet auf der Party erschien, eine knallte, als er mich begrabbelte, er machte dann die Biege, die Party ging bis in die frühen Morgenstunden. 
Motto war »Sternstunden der Menschheit« und die feierte ich mit Philipp Hennevogl und Anett, die am gleichen Tag wie ich mit der Uni abgeschlossen haben. So ging alles gut über die Bühne und jetzt bin ich seit 25 Jahren Freiberuflerin. 




In Berufen, die nicht so frei wie der meinige sind, werden für so ein Jubiläum Urkunden und Geschenke, Wimpel, Wappen, gar Fahnen und goldenes Zeugs, Pokale, Becher, Tassen, Ketten, Ringe, Uhren, Anstecknadeln verteilt. Es wird gefeiert und auf den Pudding gehauen oder rein.
Die erwähnten Dinge wird es im Hause Wrede nicht geben – ich konnte es allerdings nicht lassen, mir selbst eine Urkunde zu schreiben, damit ich sie mir rahmen und an die Wand hängen kann.
Außer der wird es natürlich noch etwas geben, das mein Schaffen feiert. Deshalb ist die Arbeit an einem Katalog, der eine Auswahl meiner Zeichnungen bündelt und bei der edition Braus in Berlin erscheinen wird, in vollem Gang. Dazu wird es eine Vorzugsausgabe von 25 Stück, bestehend aus einer Tuschezeichnung (30 x 21 cm auf Büttenpapier, Unikat) und signiertem Katalog geben. 
Wer Details dazu wissen möchte, melde sich, Bestellungen nehme ich gerne entgegen.





Sonntag, 5. Mai 2019

Im Atelier

In den letzten Monaten entstand im Atelier eine Auftragsarbeit, die den italienischen Designer und einen seiner Essays über Farbe zum Thema hat. Meine Zeichnungen dazu werden demnächst in Buchform publiziert (dann mehr dazu).

Nun widme ich mich wieder eigenen Arbeiten, zeichne z.B. Kreisblätter, inspiriert einerseits von Landschaft (Auslöser war eine Luftaufnahme von Wasserspeichern in der Wüste) und Erinnerungen an meine Kindheit, in der die Zeitung »Isenhagener Kreisblatt« hieß und auch heute noch so heißt. 

Und nicht nur dieses Blatt trägt den Namen »Kreisblatt« im Titel. Es gibt einige regionale Tageszeitungen die Kreisblätter sind, manche heißen auch Kreiszeitung oder Kreisanzeiger und Rundschau hat ja auch etwas mit Kreis zu tun.






Backnanger Kreiszeitung,
Böblinger Kreiszeitung,
Delmenhorster Kreisblatt, 
Haller Kreisblatt, 
Höchster Kreisblatt, 
Iserlohner Kreisanzeiger,
Kölnische Rundschau, 
Lachauer Rundschau, 
Groß-Genauer Kreisblatt,
Ludwigsburger Kreiszeitung,
Rotenburger Kreiszeitung,
Westfälische Rundschau...












Außerdem zeichne ich weiter an meiner 2018 begonnenen Serie »Nachtschicht«, in der das Dorf meiner Kindheit (am Heiligen Abend) die tragende Rolle spielt. 














Erinnerungen wie in Blei gegossen.
Texte zu den einzelnen Blättern sind in Arbeit. 
Mapping the village.
Und zwischendurch schone ich das Handgelenk.

Freitag, 7. Dezember 2018

Das ganze Welttheater

Das ganze Welttheater, so heißt der Beitrag über mich, der auf dem Kunstportal von boesner und von boesner veröffentlicht wurde. Den Text dazu hat Dr. Martina Padberg geschrieben.
Der in den Beitrag eingebettete Film gibt auch noch einmal einen Einblick in mein altes Atelier.
screenshot aus dem Beitrag



Donnerstag, 1. November 2018

Jedenfalls: Kopf auf Hals

»Jedenfalls: Kopf auf Hals« hieß der Herbstferienworkshop in der Kommunalen Galerie, der unter meiner Leitung und in Zusammenarbeit mit Jugend im Museum stattfand.
Aktueller Ausstellungsbezug war die Ausstellung  »Ordnung und Obsession« der Fotografin Birgit Kleber.

Neben sonderbaren, gruseligen, herrlichen, schönen, kleinen, großen, langen u.a. Köpfen auf Hälsen entstand noch viel mehr: Zeichnungen, Linoldrucke, fantastische Selbstporträts, Porträts von anderen, Brettspiele und und und.
Es wurde gezeichnet, gemalt, gesägt, geschliffen, geklebt, geschnitten, geschraubt, gehämmert, gedruckt ...

In den Osterferien 2019 geht es kompakt weiter (Thema wird noch bekannt gegeben).
Wer nicht mehr so lange warten kann und zwischen 5 und 18 Jahre ist, ist herzlich zum Besuch des offenen Ateliers eingeladen, das immer mittwochs (nicht in den Ferien!) von 15-18h im Atelier der Kommunalen Galerie die Türen öffnet und ebenfalls unter meiner Leitung und in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie und Jugend im Museum stattfindet.
Die Teilnahme ist kostenlos, Material vorhanden, Anmeldung nicht erforderlich!

Thema: Wie arbeiten eigentlich Künstler und Künstlerinnen?

Große Frage, viele Antworten!






Sonntag, 23. September 2018

Hipphipphurra

3D-Puzzle, 100.000 Teile? Eher mehr.
Dass es eine Herausforderung sein wird, mein Atelier von gut 90 qm auf knapp 30 qm zu verkleinern, war klar.
Dass diese Herausforderung mich noch mehr als gedacht fordern würde, wurde mir beim Machen klar.
Neben dieser Herausforderung hatte ich mir vorgenommen, eine freie Wand zum Arbeiten zu schaffen.
Mehrmaliges Umräumen, Schichten, Stapeln usw. war dafür erforderlich.
Dass die Ölmalerei dabei in der Zeit hier – vorerst –  auf der Strecke bleiben würde, war mir auch klar.
Was soll´s – Alternativensuche hält das Denken frisch. Und sage ich in Interviews nicht immer, dass der Prozess des Schreibens dem der Malerei sehr nahe kommt?
Voilà – hier ein Blick auf das 100.000-teilige 3D-Puzzle, passgenau.
Was außerdem bislang geschah? Eine neue Rubrik für den wredeschen Köterclub geschaffen. Überschrift: Im Museum, Folge 60, kurz vor der Veröffentlichung.

Sonntag, 2. September 2018

Muckibude

Nach dem Ateliertag ist vor dem Umzug ist vor dem Ateliertag



Im neuen Atelier am 25.8.2018, mittags.

























































































Mein Dank gilt all den Menschen, die mir beim Umzug geholfen haben (natürlich auch denen, die hier nicht abgebildet sind).
Jetzt wird ausgepackt. Und schon wieder angefangen. Bald mehr dazu.

Dienstag, 28. August 2018

Kickermumien, Wollzaubereien, Bärenkundschaft, ein Faultier mit Kind und noch viel mehr

Die großen Ferien in Berlin sind seit einer Woche zu Ende, die Schule hat begonnen und die Kurse des 1.Halbjahres - einschließlich Ferienkompaktkurse, die ich allesamt als Dozentin bei Jugend im Museum gebe, sind vorbei. Wieder habe ich tolle Kinder kennengelernt, wieder haben wir viel voneinander gelernt und wieder sind großartige Dinge erfunden, entwickelt und gebaut worden.

Einige Ergebnisse meiner Holzkurse bei Jugend im Museum


RÜCKBLICK

Thema der großen Holzkurskinder (Kurs: Meine Spielgefährten) war ein Kickerspiel und unser Museumsbezug dabei das Ägyptische Museum, herauskamen... Mumienkicker, die ungeplant und ungelogen zum Start der WM fertig waren. Weil auch die Alten Ägypter schon wussten, wie sie es sich gut gehen lassen konnten, gab es auch ein (voll bewegliches) Faultier mit Kind und ein krokodilartiges Tier, das Dinge geheim hält.
In den Kursen für die kleinen Holzkurskinder entstanden Fahrzeuge und Stadtansichten für Tiere und Menschen. Außerdem fanden Kindergeburtstage und Holz-AGs an Grundschulen unter meiner Leitung statt.














Offenes Kinderatelier, Kommunale Galerie



Seit gut einem Jahr leite ich das offene Atelier für Kinder in der Kommunalen Galerie Wilmersdorf Charlottenburg. Kinder ab 6 Jahre, die schon immer einmal wissen wollten, wie Künstlerinnen und Künstler arbeiten, wie Ideen entwickelt und umgesetzt werden, die eigene Pläne haben und Unterstützung brauchen, malen und bauen wollen usw.,  können mittwochs zwischen 15 und18 Uhr einfach und ohne Anmeldung vorbeikommen.
Am 5.9.18 öffnet das Atelier wieder seine Tür.
Natürlich gehört der Besuch der aktuellen Ausstellungen auch zum Programm.






Schulworkshops in der Kommunalen Galerie







Neben dem offenen Kinderatelier habe ich einige Schulprojekte mit Grundschulkindern und Jugendlichen der Sek II konzipiert und durchgeführt, die ebenfalls Bezug auf die aktuellen Ausstellungen nahmen.












Spielereien im Garten des MEK bei 35 Grad


Die Sommerferien begannen mit »Wollzaubereien« im Museum Europäischer Kulturen in Dahlem bei 35 Grad und es wurde noch heißer. Deshalb kippte ich mein Konzept und baute mit den Kindern lieber Brettspiele, die Wolle, Schafe, Handel usw. zum Thema hatten anstatt uns selbst als Schafe zu verkleiden und bockspringend in der Hitze über den sonnenbestrahlten Rasen des MEK-Gartens zu hüpfen.




So entstanden ausgeklügelte Spiele samt Figuren mit wohlklingenden Titeln wie Wollopolie, Schaf scher Dich weg (aus dem später leider »Lama ärgere Dich nicht« wurde), Scherminator und noch viel mehr. Außerdem wurden Webstühle gebaut, Schiffchen gesägt und dann Teppiche gewebt.


Bärenkundschaften im Innenhof des Märkischen Museums
An die Wollzaubereien schlossen sich nahtlos die »Kundschafter im Auftrag des Bären«  im Innenhof des Märkischen Museums an. 37 Grad und es wurde noch heißer. Eigentlich stand hier der Bau von Wappen und Schildern mit Bärenmotiven, Bärenhamplern und Hämmern, Sägen, Bauen usw. auf meinem Programm. Für körperliche Anstrengung war es jedoch einfach zu heiß. Obwohl die Kinder kleiner waren, viele just vor der Einschulung, nahmen wir uns auch hier wieder das Spiel als Fassung und den Bären dazu als Thema. Herausgekommen sind die Brettspiele Buntbär, Bärenrennen, Bärentraktor, Drehbär u.a.

Zwischendurch haben wir Wasserbomben in origamischer Manier gebaut, mit Wasser gefüllt und uns damit erfrischt. Beim Falten saßen wir dicht aneinander gedrängt an den Klapptischen unter dem Adler von August Gaul, der uns von seiner Empore aus bewachte und ich bemerkte nicht nur des Vogels Blicke auf mir, sondern auch die von M., die letzte Woche nun eingeschult wurde.
Kaum hatte ich gedacht, na, was jetzt wohl kommt, kuckte M. zu mir hoch, beobachtete mich noch eine Weile und fragte dann: Barbara, bist du eigentlich schon erwachsen?


AUSBLICK – Die nächsten Kurse, die ich als Dozentin bei Jugend im Museum gebe:

Ab 5. September wieder regelmässig mittwochs 15-18h (außer Ferien und Feiertage)
Offenes Atelier für Kinder ab 6 Jahre, ohne Anmeldung – einfach vorbeikommen!
Atelier in der Kommunalen Galerie Wilmersdorf-Charlottenburg
Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
U Fehrbelliner Platz

Mit Anmeldung über Jugend im Museum (dafür einfach den links folgen):
Ab 4. Oktober 2018, donnerstags 15.30-16.30h
Die Stadt aus Holz
Für Kinder von 6-7 Jahre, bitte feste Schuhe anziehen.
Jugend im Museum, Werkstatt Hufelandstraße 35, 10407 Berlin

Ab 4.Oktober 2018, donnerstags 16.30-17h
Meine Spielgefährten
Für Kinder ab 8 Jahre, bitte feste Schuhe anziehen.
Jugend im Museum, Werkstatt Hufelandstraße 35, 10407 Berlin

Im Herbstferienkurs »Jedenfalls: Kopf auf Hals« vom 23.10. - 26.10.18 im Atelier der Kommunalen Galerie in Charlottenburg Wilmersdorf dreht sich alles um Gesichter:
Um menschliche und tierische und die fließenden Übergänge – als Zeichnung, Objekt, Malerei, Collage und als Spiel.
Anmeldung über Jugend im Museum für Kinder ab 8 Jahre.

Übrigens. Sie können mich buchen: Der Märchenbrunnen bzw. seine Figuren im Friedrichshain ist/sind Thema bei Kindergeburtstagsfeiern, und in der Werkstatt Hufelandstraße bauen sich Geburtagskind und Gäste ein märchenhaftes Wesen aus Holz.
Buchung über Jugend im Museum

Montag, 23. Juli 2018

Olompisches Preisrätsel #5

Zu schwer, nichts zu erkennen, wie soll man den Ort denn erraten können...,  so der Tenor der Nachrichten, die mich anstelle der Lösung des diesjährigen olompischen Sommerrätsels per mail erreichten.

Deshalb gibt es heute ein neues Foto, auf dem mehr Informationen zu sehen sind.
Bis zum Frühjahr diesen Jahres konnte man an diesem Ort Tag und Nacht einkaufen, viele sind mit dem Auto vorgefahren, zu Fuß ging aber auch. Mit der Abwicklung endete eine Aera.
Wo bin ich?

Blog-Archiv