Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Mittwoch, 16. April 2014

Auf Reisen: Kletterpartie

Nun war ich einige Tage fort. Neben der Finissage von drop me a line stand ein Besuch der »Art Cologne« an, über den es nichts Außergewöhnliches zu berichten gibt, Langeweile und Abgehangenes hatten sich dort breit gemacht, ach herrjeh, bequem ist gar nicht gut.
Tags darauf ging es nach Düsseldorf in das Ständehaus K21, in dem ich zwar nicht in den in der Kuppel des Gebäudes gespannten Drahtseilen des Künstlers Tomás Saraceno herumkrabbelte, doch aber Bilder von der  artrelais-Mitgründerin Anett machte, die sich, nach Ausstaffierung mit Profilschuhen und Overall, in den Orbit traute.
Ich habe Höhenangst. Ob ich bequem bin?

Im Ständehaus K21 in Düsseldorf: Abwärts und in Drahtseilen.

Auf jeden Fall war ich zum ersten Mal im Ständehaus. Dort gefielen mir tatsächlich besonders die Arbeiten von Naim June Paik (Videoinstallation in dunklem Garten) und von Juan Munoz (unterlebensgroße, beige Figuren in einer Runde stehend in komplett sandfarbener Umgebung). Das überraschte mich.




Im Kellergeschoss des Museums blickt man auf einen Teich, Enten und Gänse schwimmen vorbei, Blesshühner streiten sich im Wasser.




Gregor Schneider nimmt das Runde dieser Fenster, deren Mittelpunkt bei unserem Besuch über dem Wasserspiegel lag, mit Hilfe einer Röhre auf. Durch diesen Riesenschlund gelangt man in eine winzige Kammer.





Eigentlich wollten wir im Anschluss noch einen Galerienbummel machen, aber samstags ab 14h ist in DD schon fast alles zu, was mit Kunst zu tun hat (Berlin am Meer und in den Bergen...) - außer vielleicht der Homoplastiker, dessen Werbung auf dem Mittelstreifen einer viel befahrenen Straße auffiel – wurde aber nicht überprüft.









Zurück in Dortmund war Party.
Und am nächsten Tag dann die Finissage von »drop me a line«, auf der Anett ca. 30 extra dafür angereiste Besucher durch die Ausstellung führte.

Warum ich beim Fahrradfahren einen Helm trage, wurde ich beim anschließenden Waffelessen gefragt. Einfache Antwort: Damit mir keine toten Tauben auf den Kopf fallen.

Später am Abend begannen wir mit dem Ausstellungsabbau. Alles lief prima und mein Dank für die schöne Ausstellungatmosphäre gilt all denen vom Künstlerhaus in Dortmund, die dazu beigetragen haben. Allen voran natürlich Anett.





Übrigens: Tauben gibt es in Dortmund natürlich auch.
Am und unterm U und bestimmt auch drum herum.

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