Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Sonntag, 9. Februar 2014

Ehrentag

Am 12.2.2014 ist der 200. Geburtstag von Jenny Marx. Geboren wurde sie als Jenny von Westphalen in der Hansestadt Salzwedel und hat dort ihre ersten beiden Jahre verbracht.
Samstag war die Auftaktveranstaltung einer Festreihe, die zu Ehren von Jenny Marx in Salzwedel stattfindet.

Nach Reden und musikalischen Darbietungen wurden mit dem Konterfei von Jenny Marx bemalte Baumkuchen überreicht und anschließend gab es die Gelegenheit, sich die Ausstellungen zu der berühmtesten Tochter  Salzwedels im Jenny-Marx-Haus und im Johann-Friedrich-Danneil-Museum anzukucken.

Bereits 2010 startete die Planung für dieses festliche Gedenken mit dem »Projekt Jenny«, zu dem der Förderverein Stipendiatenhaus Salzwedel und die Kulturstiftung des Bundes als Träger aktuelle Positionen aus der Bildenden Kunst eingeladen hatten.
Mehr hier, ich hatte schon einiges dazu geschrieben.
Blick in den Katalog »Jenny Marx 1814-1881-eine couragierte Frau zwischen Salzwedel und London«
Nun ist der Katalog »Jenny Marx 1814-1881 – eine couragierte Frau zwischen Salzwedel und London« erschienen und im Danneil Museum erhältlich. Neben vielen farbigen Abbildungen auf 112 Seiten ist dort auch meine komplette Serie »Jenny Marx und die Wahrheit über die Beatles« in Bild und Text abgedruckt.


Blick in die Ausstellung im Danneil Museum; Salzwedel
Ganz rechts im Bild ein Ausschnitt aus dem Bild »Wunschtag«, den Text dazu sandte mir Dr. Isabella Kreim, die ehemalige Leiterin vom Kunstverein Ingolstadt. Hier ist zu sehen, wie Jenny Marx in einer Talkshow auf Herrn Gysi und Frau Schwarzer trifft.


Nach den Ausstellungsrundgängen wurden Häppchen gereicht, ich hatte Glück und erwischte das letzte mit Lachs. Als die Veranstaltung vorbei war, streifte ich noch ein wenig durch den Ort, der 2007 für ein viertel Jahr mein temporäres zu Hause gewesen ist. Erste Station war natürlich der Tierpark. Die alte Sau Betty und ihre Kinder waren nicht (mehr) da, aber es gab eine neue Schweinefamilie. Ob das Zackelschaf noch das ist, das vor sechs Jahren zweimal am Tag von mir besucht wurde? Es schien, als würden wir uns kennen. Als ich zum Bahnhof ging, sah ich Frühlingsvorboten.



Umsteigen in Stendal. Wieder in Berlin, am Hermannplatz raus aus der U-Bahn, kurz zu K-Stadt. Alles sauber.

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