Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Mittwoch, 25. September 2013

Was vom Zeichnen übrig blieb u.a.

Letzte Woche war ich viel mit Fremdkunst in wechselnder Begleitung beschäftigt.
Darüber wollte ich eigentlich gar nichts schreiben, doch ich wurde nun bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass genau das hier fehlt, in den vergangenen Jahren hätte es schließlich auch immer eine kleine Bilanz gegeben. Und einmal sogar ein Gewinnspiel, bei dem original Doppelmöpse, einer in Käferkostüm zu gewinnen waren. Warum also in diesem Jahr nix?
Tja.
Um ehrlich zu sein, bleiben nur diese Hundefotos als sweet memories. Zwar sind die keiner Rede wert, werden hier aber trotzdem abgebildet, als Kunstherbst Alias.


Am vergangenen Donnerstag versuchten Herr R. und ich uns nach einem schlimmen Vorabblick auf Kunst mit Kunst zu trösten. Also auf zu Hilma af Klints Werken in den Hamburger Bahnhof.
Ach, du Schreck.
Leider war die von höheren Wesen befohlene, esoterisch-sinnentleerte und angeblich abstrakte Kunst beileibe kein Trostpflaster.
Polke fehlt.
Die treffendste ABC-Aussage »Ah, und hier die Kleider vom Kaiser« machte dann am Freitag W. .
Rumpelpumpel, fügte ich hinzu. Der Rest ist Schweigen (auch wenn ich mich wiederhole). 




Wegen all der Kunst von anderen usw. um mich herum, brauchte ich jede alleine-Minute im Atelier. Und formte aus Bleistiftspitzerresten diesen schönen Haufen. Ein bisschen Nachtleuchtpigment ist übrigens auch drin, d.h. wenn man ihn den ganzen Tag anstrahlt, kann man ihn danach kurz im Dunkeln sehen.
Er gehört zu der Serie »It comes at night«, die ich 2011 begann.




Am Samstag trat endlich die totale Verbesserung der Umstände ein und aus einem Gefühl (hier: Hunger) wurde Kunst (hier: Fressmaschine) und aus Tannenbäumen Raketen.

Gute Aussichten auch für die wartenden Hunde: 76% +, heutiger Stand der Dinge.
Klartext bedeutet das: Wenn jetzt noch 24 Menschen ein Buch vorbestellen, kommen die Hunde in die Druckerei.
Geht ganz einfach: www.startnext.de/wartende-hunde anklicken, oben rechts registrieren, ein Dankeschön auswählen (freier Betrag geht auch), Zahlungsmethode anklicken (geht übrigens auch mit der guten alten Überweisung!) und bestätigen.
Wer möchte, wird im Buch als supporter genannt. Natürlich kann man alles auch anonym erledigen.
Und wer hören möchte, der folge diesem link.

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