Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Dienstag, 30. Juli 2013

Wartende Hunde – ein Buch über die Treue

Schon Anfang der 90er Jahre, das war noch während meines Studiums der Freien Kunst an der Universität Kassel, fielen mir wartende Hunde im Stadtraum auf, und ich knipste die ersten Motive. Damals ahnte ich noch nicht, dass damit der Grundstein für ein jahrelanges Projekt gelegt wurde.
Als ich 1995 nach Berlin zog, setzte ich die Serie fort. Und spätestens 1999 nahm die fotografische Dokumentation der Momente mit wartenden Hunden einen ganz festen Bestandteil in meiner künstlerischen Arbeit ein. Mit allem was dazu gehört – inkl. Versüchtigung.



So sind weit mehr als 1000 Fotos entstanden von denen die schönsten 150-200 nun in einem Bildband veröffentlicht werden sollen. Der Moment spielt in meiner Kunst eine große Rolle (auch die Malerei ist für mich immer so etwas wie ein Schnappschuss, aber über Malerei will ich jetzt nicht schreiben, das kommt an anderer Stelle vielleicht noch einmal).




In »Wartende Hunde – ein Buch über die Treue« soll es um den Moment des Wartens gehen, den ich per Foto festgehalten habe.

Damit aus den wartenden Hunden ein Buch werden kann, fehlen noch 3000 Euro.
Deshalb kommt »crowdfunding« ins Spiel.






Startnext ist ein crowdfunding-Portal zur Finanzierung von Projekten im Kulturbereich.
Dort habe ich eine Seite für die wartenden Hunde eingerichtet, auf der ich Unterstützer für das Buch suche. Es wäre toll, wenn der Fehlbetrag über dieses crowdfunding ausgeglichen werden könnte.

Auf der startnext-Seite gibt es Bildbeispiele und viele Informationen rund um das Buch,
in dem übrigens auch drei Kapitel aus »der Stadthund« von Katharina Rutschky abgedruckt werden.

Bevor das Buch in die Finanzierungsphase gehen kann, braucht es 50 Fans
(»Fan« ist wie der Facebook-like, keine Verpflichtungen, man muss sich nur kurz auf startnext anmelden, dauert max. 1 Min.).

Jeder Euro zählt  – in meiner Heimat würde man sagen: Kleinvieh macht auch Mist.
In Berlin sagt man das auch.
Dann mal los!

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