Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Samstag, 12. Mai 2012

Flecken im Osten – Routenplaner

Heute auf die Schnelle und ganz kurz Tipps zu zwei Ausstellungen, die unbedingt sehenswert sind.
Erstens: Nur noch heute sind die Fotoarbeiten von Erwin Olaf in der Galerie Wagner + Partner zu sehen. Bilder, die mich sowohl an Eduard Hopper (Kargheit), Vermeer (Farben) als auch an Cindy Shermans frühe Filmstills erinnert haben.

Von Sherman ist es dann nicht weit zu Robert Longo (mit dem u.a. Sherman zu Studienzeiten einen Raum für unabhängige Künstler, die immer noch existierenden Hallwalls, ins Leben rief. Ich glaube, die beiden waren auch einmal liiert, das als Bunteseitenersatz am Rande...), den die Galerie Capitain Petzel zeigt. Seit ich die Serie men in the cities von Longo zum ersten Mal sah, irgendwann zu Studienzeiten war das, bin ich ein Fan und hatte mich tierisch auf die die jetzige Ausstellung der Galerie Captain Petzel gefreut. Hmh. Leider gefiel sie mir größtenteils gar nicht, besonders der obere Galerieraum war einfach nur voll gehängt, im Keller wurde vorgelesen (45 Leute aus Moby Dick, simultan) und im Geschoss dazwischen hing überlebensgroß und technisch brillant Obama.

Zweitens: In der Produzentengalerie Lage – Egal in der Danziger Straße wird das Thema Fleck auf verschiedenste Art und Weise von über 20 Künstlern, Wissenschaftlern... beackert.
Aus der Pressmitteilung der Kuratoren Peter Funken und Andreas A. Koch:
„Flecken regen nicht nur auf, sie regen auch an“.
Genau.
Und für alle die, die wie ich leider nicht auf der Vernissage gewesen sind, gibts hier den link zur Eröffnungsrede von Peter Funken.

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