Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Kunst-Raum im Deutschen Bundestag

Verwandlungen heißt die Ausstellung von Gundula Schulze Eldowy , die im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages noch bis zum 11. Januar 2012, dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr,
zu sehen ist. Neben neueren ikonografisch-malerischen Fotoarbeiten wird die lyrische schwarz-weiß Serie „Der Wind füllt sich mit Wasser“ in den unteren Räumen gezeigt. Auf der Empore die Reihe „Das Blatt verliert den Raum“, großformatige fotografisch-malerische Arbeiten von historischen Frauenbildnissen. Die Gesichter der Frauen verschwinden fast hinter verregneten, vereisten oder manchmal gar verschimmelt anmutenden, transparenten Oberflächen. In einem Séparée per Projektion u.a. Bilder der Serie „Berlin in einer Hundenacht“. Unvergessen in meiner Erinnerung sind die berührenden Filme, die Gundula Schulze Eldowy vor zwei Jahren in der Akademie der Künste zeigte. Die Bilder aus Berlin in einer Hundenacht stammen aus dem gleichen Arbeitszyklus. Parallel zur Ausstellung ist der großartige schwarz-weiß Fotoband „Berlin in einer Hundenacht“ im Lehnstedt Verlag erschienen (248 Seiten, 160 Fotos), den die Künstlerin ihrem ganz besonderen Aktmodell Tamerlan gewidmet hat. Außerdem ist im gleichen Verlag der Band Am fortgewehten Ort, Berliner Geschichten (2011, 248 Seiten) erhältlich.
Im Dezember wird es eine Retrospektive der Künstlerin im c/o Berlin geben.

Gundula Schulze Eldowy fotografierte das Ostberliner Milieu - und schaute immer dorthin, wo andere taktvoll die Kamera sinken ließen. Heute fragt sie sich, wie sie das eigentlich ausgehalten hat. 
Arm,asozial,alt, Marika Behnt, Berliner Zeitung vom 1.10.2011.

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