Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Samstag, 12. Juli 2014

4. olompisches Gewinnspiel

Auf die Stunde genau vor 20 Jahren (12. Juli 1994, 11 Uhr) beendete ich mein Studium der Freien Kunst/Malerei an der Kunsthochschule Kassel.
Meine der Öffentlichkeit zugängliche Prüfung wurde von dem damals frisch zum Professor berufenen Urs Lüthi und der Gastprofessorin Silke Leverkühne abgenommen.

Das Zeugnis dazu halte ich noch heute in Ehren und bin sehr stolz darauf.
Geschrieben steht darin zum Beispiel »... sie ist damit an einem Punkt angelangt, der für so eine junge Künstlerin von erstaunlicher Reife und Radikalität zeugt. Wir können ihre Arbeit nur als herausragend beurteilen.«
Der letzte Satz mit »herausragend« (= 1*) im Diplom (Meisterschüler gab es erst nach meiner Zeit) war übrigens sehr wichtig zur Reduzierung meiner Bafögschulden, wahrlich kein unbedeutender Aspekt.
Ob ein Diplom im Künstlerleben wichtig ist, mag bezweifelt werden.
Nicht bezweifelt werden kann aber, dass so ein Dokument Erinnerungsmaterial ist.

20 Jahre vor diesem Diplom bekam ich mein erstes Zeugnis von meinem damaligen Grundschullehrer Herrn Zimmermann. Er schrieb mit » Barbara hat Mut zur eigenen Meinung« einen der schönsten Beurteilungssätze der Welt in das Dokument, das zum Abschluss der 1. Klasse noch keine Schulnoten beinhaltete – nur diesen einen Satz.
Wie beim Diplom entfaltete dieser Satz für mich erst später seine Bedeutung.

Zwischen diesen Dokumenten liegen schulische Beurteilungen bis hin zum Abi, anschließend die Tischlerlehre, zu deren Abschluss der Gesellenbrief gehört. Nach einem Gesellenjahr begann ich mit dem Studium, nach dem Kunstdiplom kamen diverse Zeugnisse von Nebenjobs dazu.
So verging die Zeit.

Das Jubiläum meiner 20-jährigen Freiberuflichkeit möchte ich heute zum Anlass für das 4. Olompische Gewinnspiel nehmen (Infos zu den vorherigen gibt es hier).

4. olompisches Gewinnspiel

Diese Abbildungen sind aus »Wartende Hunde. Ein Buch über die Treue« das Ende 2013 im Fred & Otto Verlag erschienen ist.

Frage: In welchen Berliner Straßen stehen die Gebäude,  in/vor dem diese beiden Hunde warten?

Antworten bitte an mich per mail:  b.wrede(at)olompia.de
Wer beide Straßen richtig nennt, erhält eine Überraschung aus dem Hause Wrede (wahrscheinlich etwas tierisches, nichts mit Hunden und kein Rehskelett, vielleicht diesmal etwas katziges, mal sehen), bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet wie immer das Los.

Die Glücksfee ist bereits angefragt.
Einen kleinen Vorteil haben all die, die das Buch schon besitzen: Die Motive sind auf den Seiten 30/31 und 140 abgedruckt und größer als die hier im post zu sehen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Sonderpreis, diesmal für die schönsten zwei bis drei Sätze zu den Bildern. Gedicht geht auch.

Gewinner und Sätze, Gedicht... werden hier im blog veröffentlicht.
Auslober und Jury bin ich in Personalunion.
Einsendeschluss: 12. August 2014

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