Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Sonntag, 24. Februar 2013

Sendepause

Das hat mir gerade noch gefehlt, jetzt ist auch noch meine Stimme weg – möglich, dass mich die gestrige Kinderbelustigung den letzten Ton gekostet hat.

Egal, angeschlagen und vergrippt war ich schon die ganze vergangene Woche, Samstag aber wieder durch und einigermaßen fit. Dachte ich jedenfalls. Naja.

Schön war es gestern mit den Kidis, wir haben ägyptische Katzen gemalt, dazu las ich Katzengedichte vor und in den Pausen gab es Katzenzungen und ein paar Lakritzfische, die W. mir geschenkt hatte. Die Fische kamen allerdings nicht so gut an, wie die Zungen (letztere hinterließen lustige Spuren über den Oberlippen der Kinder und es war eindeutig zu sehen: ER ist wieder da!),  und ich fand die armen Dinger beim Aufräumen auf dem Trockenen, manche ohne Kopf.

Übrigens sind erste richtige Lösungen zum dritten olompischen Preisrätsel eingegangen, heißt: unter diesen Einsendungen wird das Los entscheiden und weitere richtige Einsendungen werden bis zum 17.3.13 gesammelt.

Notbasteln im Februar 2013


Weil heute gar nichts ging und unbedingt die Klappe gehalten werden musste, tat ich das, was ich immer tue, wenn ich krank bin: Notbasteln.




Wie ich ohne Stimme morgen die wichtigen anstehenden Telefonate absolvieren soll, weiß ich allerdings nicht. Das ist großer Mist, denn es könnte sich Anfang der Woche auch entscheiden, ob das wredesche Atelier endlich eine neue Bleibe finden wird.

Nein.

Entgegen Vorschlägen, die hier eintrudelten, NEIN, ich will meinen „Atelierkrempel“ nicht zum Krempel degradieren, die Kunst sein lassen und entsorgen, auch nicht „irgendwo“ unterstellen und vergessen, was ich eigentlich will  – „lass doch einfach los“...am Arsch Räuber, die würde ich weghaben wollen – und mir „einfach“ eine Festanstellung „schnipp“ suchen.
Auch die Idee, alles zum Schleuderpreis zu verhökern, gefällt mir nicht, diesen Versuch lehne ich genauso ab.

Lieber heute und morgen mal die Klappe halten, noch Notbasteln und dann gehts weiter,
da bin ich ganz zuversichtlich!

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