Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Ausstellungsvorbereitung: Ich & die Wirklichkeit

Willingshausen liegt in der Schwalm, 1999 war ich dort als Stipendiatin zu Gast.
Am 14.1.2012 ist Vernissage der Ausstellung Ich & die Wirklichkeit in der Kunsthalle Willingshausen. Dazu lade ich herzlich ein!
Die Ausstellung vereint die vier sehr unterschiedlichen künstlerischen Positionen von Anett Frontzek/Dortmund, Michael Göbel/Kassel, Uta Zaumseil/Mehla und die von mir.

Ich & die Wirklichkeit
Ausstellung vom 14.1.12 bis zum 4.3.2012 in der Kunsthalle Willingshausen.
Eröffnung am 14.1.2012 um 18 Uhr.
Begrüßung: Heinrich Vesper, Bürgermeister
Einführung: Anett Frontzek
Lesung: Barbara Wrede


Öffnungszeiten:
Samstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr
Dienstag bis Freitag von 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung
Kunsthalle im Gerhard-von-Reutern Haus in Willingshausen
Merzhäuser Straße 1, 34628 Willingshausen, Telefon:  0 66 97-14 18


Vor jeder Ausstellung heißt es Arbeiten auswählen, gut, der größte Teil steht wegen des Konzeptes, das meine Künstlerkollegin Anett und ich schon vor längerer Zeit ausgearbeitet haben, schon fest.



Trotzdem ist noch Platz für einige Arbeiten, die
1999 während meines Stipendiums entstanden sind. Willingshausen war der Ort, an dem die Zeichnung die Malerei abgelöst hat, meine ersten größeren Zeichnungsserien sind dort entstanden.
Daraus gibt es eine ganz kleine Auswahl zu sehen. Eine „kleine Auswahl“ bereitet mir stets großes Kopfzerbrechen und viel Hin-und Herüberlegen, es sind einfach sehr, sehr viele Arbeiten hier im Atelier und sehr, sehr viele, die in der Schwalm entstanden sind, kurz: bis ein Extrakt ausgewählt ist, vergehen einige Tage...


Meine Auswahl fiel auf sechs Blätter der Serien „Fremde im Dorf“ und „Traumorte“, beide Serien begann ich 1999 in der Schwalm, ach nee, quatsch, mit den Fremden im Dorf habe ich schon 1995 begonnen, der Titel aber fiel mir in der Schwalm ein.


Steht die Auswahl fest, dann werden die Rahmen ausgesucht, Gläser geputzt, Unterlegpapier zugeschnitten, Blätter platziert usw. usw. ....



Mein Hauptbeitrag für „Ich & die Wirklichkeit“ bildet die vielteilige Serie „Über das Verschwinden –  im Vorübergehen“. Technik: Schreibmaschinentext und Zeitungfoto auf mit Acryllackgemisch präpariertem Büttenpapier. Ich präsentiere sie ohne Rahmung. Einige der 46 Blätter mussten noch signiert werden. Fertig. Zu dieser Serie gehören auch 12 größere, mit Edding in Handschrift beschriebene Blätter (Format ca 55,7 x 37,5 cm) und übermalten Zeitungsfotos, die ich auf Abstand (vom Glas) gerahmt habe. Davon nehme ich drei zur Sicherheit bzw. als Alternative mit. Alle Texte sind von mir geschrieben, manchmal im Vorübergehen aufgeschnappt. Oder so.

Kommentare:

Wolf Klein hat gesagt…

Sieht sehr gut aus.

olompia • Barbara Wrede hat gesagt…

Danke!

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