Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Jenny Marx und die Wahrheit über die Beatles

„Jenny Marx und die Wahrheit über die Beatles“ habe ich die Serie genannt, die im letzten Jahr entstand und über die hier im olompia.blog schon allerhand zu lesen war. Momentan und bis Ende 2012 kann man sie im Jenny-Marx-Haus zu Salzwedel ansehen. Vielleicht sogar dauerhaft. Darüber wird nachgedacht und verhandelt. Fein.

Zu dieser Serie gehört auch ein Leporello mit acht Motiven, die typisch für Salzwedel sind. Aus wessen Sicht typisch? Aus meiner. Das Leporello ist zu einem Wunsch von der Autorin Brigitte Struzyk entstanden.
Leporello: Grüße aus dem kleinen Venedig der Altmark, ca 110 x 15 cm, Federzeichnungen, Farbstift, Schreibmaschinentext auf Papier, 2010.

Ein Leporello, auch Faltbuch genannt, ist ein faltbares Heft in Form eines langen Papier- oder Kartonstreifens, der Ziehharmonika-artig zusammengelegt ist. Es wird vor allem für Foto- und Bilderserien, Faltblätter und Prospekte verwendet.
Der Name kommt von Mozarts Opernfigur Leporello, dem Diener des Frauenhelden Don Giovanni (Don Juan). Er führte für seinen Herrn eine Liste mit einer Notiz- und Bildersammlung all jener Damen, die von diesem verführt worden waren. Als die Zahl einige hundert überstieg, ließ sich Leporello das Faltsystem einfallen und testete es auf einer Treppe. Infolge der Beliebtheit der Oper hat sich die Bezeichnung Leporello für faltbare Heftchen durchgesetzt (Quelle: Wikipedia).

Das Leporello „ Grüße aus dem kleinen Venedig der Altmark“ aus der Serie „Jenny Marx und die Wahrheit über die Beatles“ hat gestern ein neues zu Hause bekommen. Fortan gehört es zum Museumsbestand des Johann-Friedrich-Danneil-Museums zu Salzwedel. Mein Dank dafür gilt Ulrich Kalmbach, dem Leiter des Museums.

Kommentare:

czerwe hat gesagt…

Leporello also... bei dir kann man ja richtig was lernen! Also, ich zumindest 8). Lieber Gruß aus dem Norden, Volker

olompia • Barbara Wrede hat gesagt…

...ach.Gerade erst Deinen Kommentar gesehen, freut mich natürlich, wenn das olompia.blog auch für Nordlichter etwas Neues bietet!

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