Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Mittwoch, 29. September 2010

gerahmt & verpackt

Alle Arbeiten meiner Serie: „Jenny Marx und die Wahrheit über die Beatles“ sind präsentations- und reisefertig, heute bringe ich sie nach Salzwedel.
Dort werden die Arbeiten ausgestellt, Ausstellungseröffnung ist am 5. Dezember 2010. Die Ausstellung zum „Projekt Jenny“ wird  im Anschluss an weiteren Orten gezeigt. Wie es dazu kam, dass ich mich derart intensiv mit Jenny Marx beschäftigte?
2007 erhielt ich vom Land Sachsen-Anhalt ein Residenzstipendium für das Künstlerhaus Salzwedel. Mein Atelier befand sich damals im Jenny-Marx-Haus, in dem Jenny Marx 1814 als eine von Westphalen geboren wurde. Anfang 2010 lud mich der Förderverein des Künstlerhauses Salzwedel ein, an dem von ihm initiierten Projekt Jenny teilzunehmen. Jenny Marx sollte dabei assoziativ im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung stehen. Träger des Projekts Jenny ist die Kulturstiftung des Bundes. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, der Jury Vorschläge zu diesem Projekt zu machen, von denen die Jury im Juni 2010 drei für die geplanten Ausstellungen und den Katalog ausgesuchte. Meine Idee für das Projekt Jenny hat es in diese Endauswahl geschafft. Ich habe viel über, von und zu Jenny Marx, die am 12. 2. 1814 als von Westphalen in Salzwedel, geboren wurde und am 2. 12. 1881 in London starb, gelesen und recherchiert. Schon während meiner Recherche fragte ich mich, welche Wünsche Jenny Marx hatte und was ich ihr wünschen würde. Meine Frage reichte ich an ca. 60 Persönlichkeiten weiter, die ich um einen Wunsch für Jenny Marx bat. Die Wünsche, die mich anschließend per Post oder email erreichten, setzte ich in Bilder um. 












  


So entstand meine Serie: „Jenny Marx und die Wahrheit über die Beatles“.
Zu jedem von mir gezeichnetem Wunsch gehört ein Heft in rotem Umschlag. 
Alle Wünsche sind dort aufgeschrieben. 










„Jenny Marx und die Wahrheit über die Beatles“ widme ich meiner Freundin Katharina Rutschky.

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